Thema:

Sichere Stromversorgung garantiert sicheres Leben der Bevölkerung

Datum: 03.07.2020, 10:37 Quelle: China Tibet Online


Das Bild zeigt das Dorf Laigu.

Das Dorf Laigu der Großgemeinde Ra’og im Kreis Baxoi der Stadt Chamo im Autonomen Gebiet Tibet ist seit einer langen Zeit eine wichtige Attraktion für Tibet-Touristen. „Vor 2016 war das Dorf im Großen und Ganzen auf Photovoltaikanlagen angewiesen. Da war die Spannung war instabil und es kam oft zu Stromausfällen. Manchmal gingen die Touristen, die eigentlich unterkommen wollten, wenn sie von Stromausfällen erfuhren, weg“, sagte Chosphel, Sekretär der Gruppe der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Vorsteher des Dorfes Laigu.

2016 wurde das hiesige Gebiet vom Hauptstromnetz des Projektes Stromnetzverbindung Sichuan-Tibet abgedeckt. Da hat sich das Dorf Laigu offiziell von den Photovoltaikanlagen verschiedet, die 18 Jahre lang in Betrieb gewesen waren. Da die Spannung stabil geworden ist, ist das Einkommen des Gasthauses auch stabil geworden. Es heißt, das Gasthaus sei von Dorfbewohnern persönlich gepachtet worden. Jedes Jahr fließe ein Teil des Einkommens ins Konto der Dorfgemeinschaft. 2018 belief sich der Nettogewinn auf 92.000 Yuan (rund 11.574 Euro) und 53.000 Yuan (ca. 6667 Euro) stand der Dorfgemeinschaft zu.

Vor der Abdeckung durch das große Netzwerk hatte Tsering Drolma, die im Kreis Bome der Stadt Nyingchi im Autonomen Gebiet Tibet ein Gasthaus betreibt, die gleichen Probleme wie die Bewohner des Dorfes Laigu. „Wenn die Touristen spärlich waren, hofften wir, dass mehr kommen. Wenn sie zahlreich waren, sorgten wir uns darum, dass die instabile Spannung ihnen Schwierigkeiten bereitet.“ Tsering Drolma sagte dem Reporter, dass vorher wegen der instabilen Spannung keine elektrischen Warmwasserbereiter installiert werden konnten und stattdessen nur Warmwasser von der Solarenergie genutzt werden konnte. Manchmal war es an mehreren Tagen in Folge bewölkt oder regnerisch, was dazu führte, dass man kein Warmwasser mehr bekam; die elektrischen Geräte wie die Handys, Kameras usw. der Touristen konnten nicht aufgeladen werden. Daher hatten sie schlechte Erfahrung.


Das Bild zeigt Tsering Drolma.

Am Anfang des Jahres 2019 wurde das Hauptnetzwerk des Projekts Verbindung der Netzwerke Sichuan-Tibet zum Dorf, wo Tsering Drolma wohnt, verlängert. „Die Bewohner des Dorfes haben allesamt angefangen, mit elektrischen Geräten zu kochen. Und die Zubereitung von Butter und Joghurt ging elektrisch zu. Überdies traut man sich, unterschiedliche, elektrische Geräte im Gasthaus zu nutzen.

Das Bild zeigt den Ausblick auf die Stromversorgungstürme auf den Bergen in der Ferne vom Gasthaus Tsering Drolmas aus.

Da es mehr Gäste gibt, wird das Einkommen von Tsering Drolma besser. „Nun sind sieben der Mitarbeiter des Ladens von bedürftigen Haushalten. Hier beziehen sie Gehälter von mindestens 3500 Yuan (rund 440 Euro). Zudem stellen wir jedes Jahr einen Teil des Einkommens der Hilfe der bedürftigen Familien zur Verfügung.“

Quelle: Tibet.cn
Redakteur: Krystal Zhang

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

f2.jpg z2.jpg
12345