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Erstes Dorf der demokratischen Reform Tibets: Voller Strom für das wohlhabende Leben

Datum: 07.07.2020, 10:50 Quelle: China Tibet Online

Das Dorf Kesong befindet sich im Viertel Nedong der Stadt Lhoka im Autonomen Gebiet Tibet. Dieses erste Dorf der demokratischen Reform Tibets war ein Augenzeuge vom großen Moment, an dem die Leibeigenen Tibets befreit wurden und feierten, und auch von dem Moment, an dem jeder Haushalt und jede Ecke Strom bekommen haben.

Dawa, der im Dorf Kesong wohnt, fährt immer gern ein Elektrofahrrad zwischen dem Stadtgebiet und dem Dorf. „Meine Familie hat zwei Autos, die jeden Monat wegen Sprit 450 Yuan (56,7 Euro) kosten. Das Elektrofahrrad hingegen ist nicht nur billig, sondern auch umweltfreundlich. Jeden Monat verursacht es nur 20 Yuan (2,52 Euro) Stromkosten.“ Im Haushalt von Dawa sieht man überall elektrische Haushaltsgeräte wie einen Fernseher, einen elektrischen Backofen, einen Desinfektionsschrank, einen Kühlschrank usw.

Neben den grundlegenden Haushaltsgeräten hat Dawa noch Überwachungskameras installiert. Überdies hat sein Sohn ein Laufband und seine Enkelin ein Keyboard. Überdies wurden ihre Butterlampen gegen elektrische ersetzt.

Der Strom übt nicht nur Einflüsse auf viele Facetten des Alltagslebens der Einwohner aus, sondern auch auf ihre landwirtschaftliche Arbeit. „Früher war man beim Getreideanbau auf das Wetter angewiesen, während man heute jederzeit mit elektrischen Pumpen Wasser pumpen und Felder bewässern kann. Dieses Jahr ist das Spray-Gerät durch ein elektrisches ersetzt worden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kraft. Heute verbrauchen nicht nur Menschen Strom, sondern auch das Ausbrüten von Küken sowie die Schweinezucht. Das Verarbeitungswerk hat begonnen, elektrische Geräte einzusetzen. Nachdem unsere Glasnudel-Manufaktur elektrische Geräte angeschafft hat, ist die Fertigung von Glasnudeln viel praktischer“, sagte Dawa.

Die Genossenschaft, von der Dawa sprach, liegt außerhalb des Dorfes Kesong. Ihr Chef Puntsok wurden ebenfalls von der Verbesserung der Stromversorgung beeindruckt. „Früher war die Spannung instabil. Viele Geräte konnten nicht in Betrieb genommen werden. Da war man im Großen und Ganzen auf menschliche Kräfte angewiesen. Jedes Jahr konnte man nur rund 10.000 Yuan (1260 Euro) verdienen.“ 2015 wurde die Stromversorgung des dortigen Ortes gesichert. Nach der Übernahme der Genossenschaft durch Phuntsok wurden neue Geräte angeschafft und die Produktion beläuft sich auf 1 Tonne jeden Tag. Jedes Jahr hat man ein Einkommen von etwa 300.000 Yuan (37.800 Euro).

2019 hat das Dorf Kesong im Rahmen des Stromnetzaufbaus für bedürftige Regionen von „drei Vierteln und drei Bezirken“ einen weiteren Transformator bekommen. Darüber hinaus wurden ihre Leitungsmasten durch höhere, dickere ersetzt. Früher haben die Dorfbewohner damit abgefunden, dass sie Strom hatten. Nun beanspruchen sie „guten Strom“.

Die Reform vor 61 Jahren hat der Zeit, in der die Dorfbewohner versklavt worden waren, ein Ende bereitet. Die sichere Stromversorgung von heute garantiert den Dorfbewohnern ein angenehmes Leben.

Quelle: Tibet.cn

Redakteur: Krystal Zhang

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