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80-jähriger Freiwilliger hilft bei der Epidemie-Prävention und -Kontrolle

Datum: 14.07.2020, 09:19 Quelle: China Tibet Online

Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie haben sich zahlreiche Freiwillige an die Front der Prävention und Kontrolle begeben. Ein betagter Beijinger, Ye Ruling, der einst als „der schönste Freiwillige des Landes“ ausgezeichnet wurde, stellte ebenfalls einen Antrag ans Wohnviertel, um „an die Front zu gehen“. Ihm wurde aber abgeraten, weil der 80-Jährige zur gefährdeten Personengruppe gehört.

Ye Ruling ist Mitglied der Kommission für den Parteiaufbau der Vereinigung der Tibet unterstützenden Mitarbeiter von Beijing. Er hat 31 Jahre freiwillig im Gesundheitsbereich im Autonomen Gebiet Tibet gearbeitet. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2000 kehrte er nach Beijing zurück. Weil er langjährige Erfahrung in der klinischen Medizin hat, ist er zum „Gesundheitsberater“ für die Einwohner in seinem Wohnviertel geworden.

„Wegen der Epidemie habe ich meine Beratung online verlegt.“ Ye erzählt: „In den vergangenen Monaten war es mir nicht möglich, mich mit meinen Nachbarn zu treffen. So eröffnete ich eine Telefonnummer und einen WeChat-Account für die Einwohner im Wohnviertel und war 24 Stunden am Tag im Dienst. Ein Telefonanruf oder eine WeChat-Message genügten.“

Früher folgte er dem Ruf, dass junge Menschen in abgelegenen Gebieten den Bürgern dienen sollten, und entschied sich, im härtesten Autonomen Gebiet Tibet zu arbeiten. Heute ist er wieder in Beijing und setzt sein medizinisches Wissen immer noch im Dienst für die Einwohner im Wohnviertel ein.

(Redakteur: Daniel Yang)

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