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„Dies ist der bequemste Ort!“

Datum: 03.08.2020, 09:19 Quelle: China Tibet Online

Der 62-jährige Tsewang Tashi ist ein einsamer Senior in der Gemeinde Sezha im Kreis Dêngqên der Stadt Qamdo des Autonomen Gebiets Tibet. Im Alter von 58 Jahren ist er von seinen Verwandten ins Zentrum der Altenpflege für extrem arme Menschen des Kreises Dêngqên umgezogen. Heute hat der alte Mann hier ein beispielloses Leben mit Sicherheit, Glück und Freude.

„Wir essen jeden Tag unterschiedliche Mahlzeiten und lassen jeden Monat von medizinischen Experten einen Gesundheitscheck durchführen, und wir führen ein sehr glückliches Leben“, sagt Tsewang Tashi.

Das Zentrum der Altenpflege für extrem arme Menschen des Kreises Dêngqên der Stadt Qamdo wurde Ende 2015 eröffnet. Es ist eines der wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre zur Sicherung des Lebensunterhalts im Kreis Dêngqên, das Gesundheitspflege, Krankenpflege, Rehabilitation und Palliation integriert. Gegenwärtig leben hier 183 Senioren.

Das Pflegezentrum verfügt über ein komfortables und sauberes Wohnumfeld und ist entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen der Senioren mit medizinischen Pflegezimmern, Intensivpflegezimmern, Desinfektionsräumen, Unterhaltungsräumen, Friseursalons, Nähstuben, Besucherempfangsräumen, Handwerksräumen, Pflegeabteilung, Speisesälen, Waschküche, Aufenthaltsräumen, Archiv, kleiner Küche, Diensträumen und Sonnenräumen, die im Winter warm und im Sommer kühl sind, ausgestattet.

„Ich lebe seit vier Jahren im Pflegezentrum. Hier habe ich mein eigenes Zuhause.“ Tsewang Tashi geht nach dem Mittagessen aus dem Speisesaal und dreht die Gebetsmühle in der Hand. Gewöhnlich versammeln sich die Senioren im Pflegezentrum im Sonnenraum mit Blumen und Pflanzen und unterhalten sich, spielen Schach und Billard, um eine tolle Zeit miteinander zu verbringen.

Der Direktor des Pflegezentrums, Gesang Deqen, sagt, in Bezug auf die fünf Garantien für Nahrung, Kleidung, Unterkunft, medizinische Versorgung und Bestattung der extrem armen Menschen verfüge das Pflegezentrum über Mitarbeiter, die ihre Mahlzeiten kochen, ihre Kleidung waschen und ihre Zimmer reinigen. Kranke Bewohner werden je nach Schwere der Erkrankung in die Krankenhäuser im Kreis, in der Stadt oder in Zentralchina zur Behandlung geschickt. Jeden Monat besuchen Spezialisten aus dem Volkskrankenhaus und dem Krankenhaus der tibetischen Medizin des Kreises das Zentrum, um kostenlose medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Das Zentrum der Altenpflege für extrem arme Menschen des Kreises Dêngqên ist eine voll vom Staat finanzierte öffentliche Institution. Die Lebensmittel-, Bekleidungs-, Wohnungs-, Medizin- und Reisekosten aller Senioren werden von der Regierung bezahlt. Einzelpersonen brauchen nichts zu bezahlen.

In diesem Jahr hatte Tsewang Tashi einige gesundheitliche Probleme. Unter der Obhut des Pflegezentrums begaben sich Tsewang Tashi und andere elf Senioren im Pflegezentrum zu einer vollständigen Untersuchung ins Huaxi-Krankenhaus in Chengdu.

Im Zentrum der Altenpflege für extrem arme Menschen des Kreises Dêngqên sind alle Senioren krankenversichert. Ein Teil der medizinischen Kosten für ältere Menschen, die an schweren Krankheiten leiden, wird von der Krankenversicherung bezahlt und die übrigen vollständig von den Abteilungen für zivile Angelegenheiten der Regierung übernommen.

Die 60 Jahre alte Gesang Chodron hatte wegen Bein- und Fußproblemen im Leben immer mehr Schwierigkeiten. Im Pflegezentrum wurden ihre Probleme gründlich gelöst. In einem Gespräch mit Gesang Chodron dankte sie dem Anliegen der Partei und der Regierung sowie der harten Arbeit der Mitarbeiter mit Nachdruck.

„Dies ist der bequemste Ort!“, so Gesang Chodron.

„Das Zentrum kümmert sich um das Essen, die Kleidung, die Unterkunft und die medizinische Versorgung der Senioren in ihrem Lebensabend. Während der Zeit schwerer Erkrankung der Senioren benachrichtigt das Pflegezentrum unverzüglich ihre nahen oder entfernten Verwandten, damit sie die Senioren in ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten, und gewährleisten so weit wie möglich eine angemessene Unterbringung entsprechend ihren Wünschen und den örtlichen Beerdigungsbräuchen.“ Der Direktor des Pflegezentrums, Gesang Deqen, sagt: „Wir bemühen uns, ein warmes Heim für die Senioren zu schaffen.“

(Redakteur: Daniel Yang)

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