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Auf dem Weg zu Wohlstand geht das private Unternehmen zusammen mit Nomaden

Datum: 10.08.2020, 13:57 Quelle: China Tibet Online

„Seit sich das Unternehmen Runxin in unserem Dorf angesiedelt hatte, habe ich innerhalb von sechs Jahren fünf Fahrzeuge einschließlich zwei Transportfahrzeugen, zwei Baggern und eines Pkws erworben. Nun habe ich ein Jahreseinkommen von über 400.000 Yuan (48.720 Euro). Außerdem habe ich einen Arbeiter als Baggerfahrer organisiert. Jeden Monat zahle ich ihm 10.000 Yuan (1218 Euro) als Lohn aus.“ Als vom Jahreseinkommen die Rede war, hat uns Tashi Tsering, Leiter der Transportfahrzeuggruppe des Dorfes Barga der Gemeinde Qangna im Kreis Mainling des Autonomen Gebiets Tibet, jene flüchtige Schilderung gegeben.

2014 hat die Tibet Nyingchi Runxin Realwirtschaft GmbH (unten als „Firma Runxin“ vereinfacht) im Dorf Barga die Runxin Baumaterialien GmbH des Kreises Mainling Tibet (unten als „Mainlinger Niederlassung“ vereinfacht) gegründet. Dadurch, dass über 600 Personen von 13 Dörfern in der Gemeinde Qangna und 8 Dörfern des Kreises Mainling Dividenden ausgezahlt werden, sind mehr als 500 Personen untergekommen.

Heute gibt es im Dorf Barga, in dem Tashi Tsering lebt, insgesamt 20 Transportfahrzeuge. Indem sie Sand, Steine, Baumaterialien etc. der Mainlinger Niederlassung transportieren, haben sie sich von Armut befreit.“ Vor der Ansiedlung der Firma Runxin gab es im Dorf nur ein paar wenige Fahrzeuge. Alle trauten sich nicht, sich Fahrzeuge anzuschaffen, weil sie befürchteten, dass sie nach dem Erwerb keine Aufträge bekommen würden. Nun haben sie jeden Tag ein stabiles Einkommen. Daher gibt es im Dorf immer mehr Fahrzeuge. Es haben nur noch fünf bis sechs Haushalte noch kein Fahrzeug gekauft.“ Bezüglich des eigenen Einkommens sagte Tashi Tsering mit einem Lächeln, dass es nur im oberen Mittelfeld in seinem Dorf liegt.


Das Bild zeigt, wie Tashi Tsering in einem parkenden Fahrzeug auf eine Beladung wartete.

Früher war Tashi Tsering im Dorf bekannt dafür, nichts Richtiges zu machen und sich nie um seine Familie zu kümmern. Damals hat er das verdiente Geld sofort ausgegeben. „Früher war ich aber böse und meine Verwandten haben alle auf mich herabgeblickt. Nach der Ansiedlung der Firma Runxi habe ich gesehen, wie andere mit dem Transportgeschäft zu Wohlstand gekommen sind. Daher habe ich bei der Firma gefragt, ob ich mitmachen kann. Daraufhin hat die Firma sofort zugestimmt. Nach und nach hat sich meine Einstellung gewaltig verändert. Menschen im Dorf haben meine Veränderung und meine Kompetenzen gesehen und mich daher als Leiter der Transportgruppe gekürt.“ Tashi Tsering wurde von der Veränderung, die ihm die Firma Runxi in den letzten Jahren gebracht hat, beeindruckt.

Quelle: Tibet.cn

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