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Wohlstand bringende Pilze, bei deren Anblick man froh wird

Datum: 20.08.2020, 12:38 Quelle: China Tibet Online

Der Kreis Xaitongmoin, der im Schnitt über 4300 Meter über dem Meeresspiegel liegt, der bezirksfreien Stadt Xigazê im Autonomen Gebiet Tibet bedeutet im Tibetischen „froh, wenn man es sieht“. Das ist ein typischer semilandwirtschaftlicher und -nomadischer Kreis. Im Gebiet des Kreises gibt es zwischen Osten und Westen, zwischen hohen und niedrigen Geländen sowie zwischen landwirtschaftlichen und nomadischen Regionen riesige Umwelt-Unterschiede. Während des 13. Fünf-Jahres-Planes beträgt die Inzidenz von Armut von hier 23 %.

Wie die dortige Bevölkerung von Armut befreien werden kann, ist eine Frage, über die die Kreisregierung und das Arbeitsteam der Tibet-Unterstützung die ganze Zeit nachdenken. Mit der Unterstützung der Provinz Heilongjiang wird der Weg der Armutsbekämpfung mithilfe der Industrie gegangen, dass Sektoren zur Armutsbekämpfung mit Marken wie „Der Qomolangma ist froh beim Anblick“ als Vertreter den Mechanismus „Parks plus Unternehmen plus Genossenschaften plus Bauernhaushalte“ ausprobieren. Im Jahr 2019 wurde der ganze Kreis Xaitongmoin von Armut befreit.

Im Jahr 2017 wurden die Bauarbeiten des Biotechnologie-Vorzeigeparks Qomolangma-Yijianzexi der Stadt Xigazê gestartet. Damit wollte man die Herstellung von Speisepilzen in Xaitongmoin ausprobieren.

Wie kann man normiert, massenweise Speisepilze herstellen, unter der Bedingung, dass es hoch gelegen, trocken und kalt ist und man keine Erfahrung hat? Seit der Inbetriebnahme des Parks forciert er ununterbrochen die wissenschaftliche, technologische Unterstützung. Nach mehrfachen Versuchen wurden technische Probleme gelöst, so dass eine normierte, massenweise Herstellung von über zehn Arten von Speisepilzen wie Austern-Seitlingen, Shiitakes, Gemeinen Samtfußrüblingen, Silberohren, Brauen Kräuter-Seitlingen etc. verwirklicht wurden.

Das Bild zeigt, wie Arbeiter in einer Eintüten-Werkhalle des Parks Qomolangma-Yijianzexi gerade Waren eintüteten.


Das Bild zeigt Braune Kräuter-Seitlinge, die im Park hervorgebracht wurden.


Das Bild zeigt, wie Arbeiter im Pilzgewächshaus des Parks gerade Tremella aurantialba lasen.


Das Bild zeigt, wie Arbeiter des Parks in einer Werkhalle gerade Braune Kräuter-Seitlinge verpackten.

Nach der Lösung technischer Probleme hat der Park angefangen, Haushalte zu besuchen, damit die Speisepilze beworben werden und die einheimischen Einwohner davon profitieren können. An der Unterkunftsstelle für Umgesiedelte zur Armutsbekämpfung der neuen Zone der Regierung der Gemeinde Nada, die weniger als zwei Kilometer vom Park entfernt ist, haben alle 31 Haushalte Gewächshäuser für Speisepilze.

Vom Zuchtraum bis zum Pilzwachs-Schuppen wachsen zahlreiche, unsichtbare Hyphen zu Speisepilzen. Diese sind nicht nur Delikatessen, die aufgetischt werden, sondern auch Wohlstand bringende Pilze der dortigen Bevölkerung.

Quelle: Tibet.cn

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