Thema:

Tibeterin gelangt durch Familienhotel und Online-Handel zum Reichtum

Datum: 31.08.2020, 09:39 Quelle: China Tibet Online

Im Dorf Jieba in der Gemeinde Cuogao der Stadt Nyingchi im Autonomen Gebiet Tibet betreibt die 43-jährige Tsering Dekyi ein Familienhotel namens Manistein. Zurzeit herrscht die touristische Hochsaison, und die neun Zimmer sind bereits voll mit Gästen.

Das Dorf Jieba befindet sich in der Urlaubsregion Basum Co mit Schneebergen, Seen, Wäldern, Wasserfällen, Weiden, Kulturdenkmälern und antiken Sehenswürdigkeiten, wobei es sich um die einzige Attraktion auf Nationalklasse AAAAA der Kategorie Naturlandschaft Tibets handelt. In den vergangenen Jahren hat die lokale Regierung anhand der landschaftlichen Vorteile die Bevölkerung ermutigt, Familienhotels einzurichten und die Einheimischen dazu zu bringen, ihr Einkommen zu steigern und reich zu werden, während man das Niveau der touristischen Dienstleistungen weiter verbessert.

Tsering Dekyi erzählt, im Jahr 2018 habe sie ein Darlehen von 1 Million Yuan über die Industrial and Commercial Bank of China und einen staatlichen Zuschuss von 100.000 Yuan aufgenommen, um mit der Arbeit am Familienhotel zu beginnen. Nach der offiziellen Eröffnung im Mai 2019 widmeten die Regierungsbehörden und die im Dorf stationierte Arbeitsgruppe ihr weiterhin ihre Aufmerksamkeit, halfen bei der Online-Promotion und -Werbung, steigerten allmählich die Bekanntheit des Familienhotels und erhöhten die touristische Auslastung.

Aufgrund ihrer früheren Erfahrung im Hotelmanagement ist Tsering Dekyi in der Lage, das Familienhotel mit Leichtigkeit zu leiten. Seit mehr als einem Jahr lernt sie Fähigkeiten im Online-Betrieb und baut sich dabei kontinuierlich einen guten Ruf auf. Neben der Bereitstellung von Unterkünften betreibt sie auch ein spezielles Restaurant, das Touristen lokale Küche wie tibetisches Schweinefleisch, Matsutake und Yakfleisch serviert. Allein im Jahr 2019 überstieg der Umsatz des Familienhotels 200.000 Yuan.

In diesem Jahr hat Tsering Dekyi wieder damit begonnen, Matsutake-Pilze über WeChat-Momente zu verkaufen. „Matsutake am Basum Co kommen etwas später in den Verkauf als die anderswo, so dass unsere Lieferzeit länger dauern kann“, sagt sie und erklärt, dass sie bisher 50 Kilogramm frische Matsutake an die Kunden versandt habe und dabei immer besser die Methode der Qualitätskontrolle von Matsutake beherrsche.

„Wenn es im November weniger Kunden gibt, werden wir in aller Ruhe das Geschäft auf den Online-Handelsplattformen besser machen. Wir planen, einen Taobao-Laden zu eröffnen und auch noch ein öffentliches WeChat-Profil einzurichten“. Tsering Dekyi sagt: „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr in der Lage sein werden, die landwirtschaftlichen Produkte zu versenden, solange die Kunden im ganzen Land Bedarf haben.“

(Redakteur: Daniel Yang)

 

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

微信截图_20200828164856.png U020200826569322729308.jpg W020200825376786649423.png
12345