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Jede Familie im Dorf Xia hat einen Grenzwächter

Datum: 02.09.2020, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Das im Gebirge Himalaya und am Fuß des Bergs Shishapangma liegende Dorf Xia ist eines der 29 Grenzdörfer im Kreis Gyirong der Stadt Shigatse des Autonomen Gebiets Tibet. Die Durchschnittstemperatur liegt das ganze Jahr unter null Grad Celsius. Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ist groß. Die Landwirtschaft ist die Hauptstütze und die Viehzucht dient als Hilfsmittel. Die Ressourcen des Tibetischen Raupenpilzes und der Weiden sind reichhaltig. Es handelt sich um eines der Grenzfrontdörfer unter der Verwaltung der Grenzpolizeistation Zongga der Grenzschutzbrigade Gyirong.

Hier ist jedes Dorf eine Festung, jeder Haushalt hat Mitglieder der gemeinsamen Verteidigung und jeder ist Grenzschutzwachmann. Das jüngste dieser Mitglieder ist 19 und das älteste bereits 56 Jahre alt. Sie haben die wichtige Aufgabe, die Stabilität der Grenze zu erhalten und das Territorium des Vaterlandes zu bewachen.

Tashi wurde im Jahr 1963 im Dorf Xia geboren. Im Jahr 2008 wurde er Mitglied für gemeinsame Verteidigung der Grenzpolizeistation Zongga der Grenzschutzbrigade Gyirong. Damals war er sowohl das erste als auch das einzige Mitglied für gemeinsame Verteidigung des Dorfes Xia. Tashi ist sehr zufrieden damit, dass die Station von damals einer einzigen Person zu einem heutigen großen Team angewachsen ist. Die langjährigen Anstrengungen sind für Tashi nicht nur eine Arbeit, sondern geben ihm ein patriotisches Gefühl. Während der mehrjährigen Dienste musste Tashi oft im kalten Winter ein paar Tage und Nächte wachen, was zu Erfrierungen an Beinen und Füßen führte. Nun muss er auf die gemeinsame Verteidigungsarbeit an der Grenze verzichten. Vor seinem Rücktritt übertrug Tashi seinem Sohn Nyima Dongdrup die Aufgabe, die Grenze zu schützen. Bevor Nyima Dongdrup die Aufgabe übernahm, führte Tashi seinen Sohn persönlich zur ersten Linie der Bergpässe, um ihn mit dem Gelände und den leicht zu umfahrenden Abschnitten der Straße vertraut zu machen.

„Wir im Grenzgebiet lebenden Bürger und die Polizisten der Einwanderungskontrolle gehören zu derselben Familie. Wir gehen gerne zu ihnen, wenn wir in Schwierigkeiten stecken, und sie sind immer die ersten, die ankommen“, sagt Grenzschützer Tashi.

(Redakteur: Daniel Yang)

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