Thema:

Warum bleiben Sie in Tibet?

Datum: 07.09.2020, 14:03 Quelle: China Tibet Online

Vor vier Jahren hat Xiaoxi ihr vierjähriges Studium abgeschlossen. Nach dem Abschluss ist sie nach Nyingchi gekommen und wurde zur Grundschullehrerin in Nyingchi. Damals musste man noch auf alten Straßen fahren. Auf der ganzen Strecke traute man sich nicht, Fenster zu öffnen. Sonst drangen Stand und Staub in die Fahrzeuge, die Augen sowie die Münder der Menschen ein. Eine Frau von ihnen hat eine Stelle in Mêdog bekommen. Auf der ganzen Strecke war ihr schlecht. Außerdem war sie schlecht gelaunt. Während sie weinte, musste sie sich erbrechen. Eigentlich dachte sie, dass sie bald nach Hause kommen würde. Jedoch hat sie zusammen mit Xiaoxi vier Jahre lang ausgehalten.

„Die hiesigen Schüler haben allesamt viel Respekt vor Lehrern. Manche Schüler sind zwar frech und etwas größer als Lehrerinnen, aber sie sagen immer ganz brav ‚Guten Tag‘, wenn die Lehrer vorbeilaufen.“  Vor einigen Tagen war die Abschlusssaison und die Schüler kamen, um Xiaoxi Khata zu überreichen. Von der zweiten Klasse bis zum Abschlussin der sechsten Klasse hat sie Xiaoxi vier Jahre lang unterrichtet. Dementsprechend haben sie die Schüler vier Jahre lang begleitet. Jedes Kind ist wie ihr jüngerer Bruder oder ihre jüngere Schwester. Kurz vor der Trennung sagte Xiaoxi zum Spaß: „Normalerweise wird es mir unangenehm, wenn ich mir zu freche Schüler zu lange Zeit ansehe!“

Das Beijinger Mädchen hat 2007 eine Reise nach Nyingchi gemacht. Seitdem werden die schöne Landschaft und die Menschen in dieser Region für sie unvergesslich. Vier Jahre später hat sie sich entschlossen, sich vom Leben in der Metropole zu verabschieden und in Nyingchi zu arbeiten. „Beim Ongkor-Festival kamen die Dorfbewohner zu mir und sagten: ‚Heute musst du nicht mehr unterrichten. Folge uns bitte schnell zum Festival.‘ Dann haben sie mich zum Essen, Trinken und Tanzen mitgenommen. Dort, wo es 500 Kilometer von der Heimat entfernt ist, betrachten sie mich wie ihre Familienmitglieder.“

Heutzutage ist sie mit einem tibetischen Kerl verheiratet. Mit der Unterstützung der lokalen Regierung haben sie am Eingang der Landschaftszone des Basum-Co-Sees eröffnet. Während sie tibetische Räucherstäbchen und Holzschüsseln mit Besonderheiten fertigen, kamen sie zu Wohlstand und bringen einheimische Einwohner unter. Dies hat ein neues Kapitel ihres Lebens in Nyingchi gestartet.

Unterwegs wurden viele Personen von allen Ecken des Landes und unterschiedlichen Sektoren. Sie kamen nach Tibet und bleiben hier. Überdies haben sie ihre jungen Lenzen Tibet gewidmet und Tibet zu ihrer zweiten Heimat gemacht.

Dieses Gebiet bietet jeder Person, die hier ankommt, ein sicheres Leben und einen breiten Entwicklungsraum. Man ist sich sicher, dass immer mehr Menschen nach Tibet kommen und sich in Tibet verlieben.

Quelle: Tibet.cn

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020200901350590429412.jpg
12345