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Geschichte von Nordtibet: Wissenschaftliche Untersuchung vom wundersamen Bamao Qiongzong

Datum: 10.09.2020, 09:42 Quelle: China Tibet Online

Das ist die vulkanische Form der Erdoberflächevon Bamao Qiongzong (fotografiert im Jahr 2002 von Tao Zhaoming).

Am 30. April 2002 ist die Expeditionsgruppe des menschenleeren Gebietes auf dem Hochplateau in Nordtibet vom Potala-Platz in der Stadt Lhasa aufgebrochen und ist nochmals zum menschenleeren Gebiet in Nordbiet marschiert, um die Expeditionsaufgaben, die 2001 noch nicht abgeschlossen worden waren, zu erledigen.

Die Gruppe ist im Norden der Sonderzone Shuanghu (heute bereits in den Kreis Shuanghu umbenannt) reingekommen und am 6. Tag in Bamao Qiongzong angekommen. „Bamao“ ist der Name einer Heroin während der Zeit der Gesar-Dynastie. Und „Qiongzong“ bedeutet den Ort, an dem Pferde angebunden werden.


Das sind Yakherden im Gebiet von Bamao Qiongzong (fotografiert von Tang Zhaoming im Jahr 2012).

Bamao Qiongzong ist nahezu 400 Kilometer von der Sonderzone Shuanghu entfernt und liegt über 4870 Meter über dem Meeresspiegel. Es wird als „Gebiet des Ruhestands wilder Tiere“ bezeichnet. Viele wilde Tiere, vor allem wilde Yaks, kommen hierher, nachdem sie erfahren haben, dass sie gebrechlich geworden sind, um auf ihre letzten Momente zu warten.

In der Nähe des Quartiers in Bamao Qiongzong gibt es eine Quelle namens Mani. Dort gurgelt klares Quellwasser ununterbrochen aus einer Spalte von Basalten. Es mag an der Begünstigung der Quelle und des kleinen Klimas liegen. Die Steppe in Bamao Qiongzong floriert relativ. Die Quelle, die über die vier Jahreszeiten nicht austrocknet, und die üppigen Wiesen haben das Areal hier zum Paradies wilder Tiere gemacht.

Das ist die Landschaft des Steinwaldes von Bamao Qiongzong (fotografiert durch Tang Zhaoming im Jahr 2002).

In Bamao Qiongzong gibt es nicht nur reichlich tierische Ressourcen, sondern das Steinmeer sowie der Steinwald im Süden von Bamao Qiongzong sind auch beeindruckend. Dort gibt es sowohl auf als auch an Bergen riesige Steine. Das Land ist anscheinend von einer dicken Steinschicht bedeckt, was von Nomaden der Umgebung als Steinmeer bezeichnet wird.

Wie ist dann das wundersame Erscheinungsbild zustande gekommen? Laut Angaben von Geologen waren die Vulkane von dort sehr aktiv. Aus Vulkanen und der Erdkruste ergoss sich jede Menge glühender Basalte und diese wälzten sich und flossen auf dem Boden, was das Land abdeckte. Nach einer langen Zeit ist das heutige Steinmeer entstanden. Nach Frostrissen, Verwitterung und Entblößung in einer langen Zeit der riesigen Basalte im Steinmeer sind die Basalte nach und nach zusammengebrochen. Am Ende sind Stein-Wälder verschiedener Formen entstanden.


Das ist die Landschaft des Kraters, der zugefroren ist (fotografiert von Tang Zhaoming im Jahr 2002).

Baomao Qiongzong besteht aus relativ selbstständigen Vulkangruppen aus Vulkaniten. Expeditionsmitglieder haben in diesem Gebiet mit einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern insgesamt über 100 angeschlagene Steingeräte, die in erster Linie Steinscheiben und Steingeräte waren. Archäologen sind anhand der Merkmale der gesammelten Steingeräte und des Faktums, dass noch keine Tongegenstände, die mit ihnen einhergingen, zum Schluss gekommen, dass sie zu Relikten der menschlichen Kulturen der Mittelsteinzeit oder der Jungsteinzeit gehören und sich auf die Zeit vor rund 7500 Jahren zurückdatieren lassen.

Das sind angeschlagene Steingeräte, die in u. a. Bamao Qiongzong entdeckt wurden, der Menschen in der archaischen Zeit (fotografiert von Tang Zhaoming im Jahr 2002).

Quelle: Tibet.cn

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