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Bericht zur Befreiung von Armut des Einwohners Tenzin Drolkar mit Armutsakten der Einwohnergemeinschaft Tongga

Datum: 17.09.2020, 09:31 Quelle: China Tibet Online

“Ajia, bringen Sie mir bitte eine Schüssel tibetischer Nudeln.“ „Ajia, bringen Sie mir bitte eine Schüssel Teigtaschen.“ „Kein Problem, bleiben Sie erst eine Weile sitzen. Es wird sofort erledigt.“

Im Grillrestaurant der Straße Yamda im Viertel Doilungdeqen war eine Gestalt in der Küche beschäftigt. Sie hatte Lächeln am Gesicht und empfing die Gäste mit Leidenschaft. Daneben schüttete sie in bester Ordnung Zutaten in einen Wok.

Tenzin Drolkar, die dieses Jahr 45 Jahre alt ist, ist ein gebürtige Einwohnerin von Doilungdeqen. Seit das Grillrestaurant 2015 eröffnet worden ist, ist es schon fünf Jahre betrieben worden.

Aufstehen, Saubermachen und Zutatenvorbereiten – das ist das tägliche Leben von Tenzin Drolkar, einer Einwohnerin mit Bedürftigkeitsakten. Heute ist der Tag, an dem sie Zutaten für das eigene Restaurant beschaffen. Nach dem Tempo des Verbrauchs der Zutaten müssen sie in der Woche rund drei bis vier Male einkaufen gehen. Nachdem Migmar, der Mann von Tenzin Drolkar, eine Schüssel dampfender, tibetischer Nudeln gegessen hatte, ist er mit dem Auto, das er sich selbst angeschafft hatte, zum Gemüsemarkt gefahren. Währenddessen bereitete sich Tenzin Drolkar auf den Betrieb des ganzen Tages vor.

Im Jahr 2014 wurde Migmar wegen der Leber-Echinokokkose und des Gallensteines zwei Operationen in Folge unterzogen. Danach ging es ihm weitaus schlechter als vorher. „Früher stammte unser Einkommen in erster Linie davon, dass mein Mann draußen malte und ich selbst zu Hause in der Landwirtschaft tätig war. Infolge seiner Erkrankung ist ein Standbein der Familie weggebrochen. Wir haben nicht nur unsere ganzen Ersparnisse in die Behandlung investiert, sondern auch viele Schulden gemacht. Hinzu kommt, dass die zwei Kinder noch zur Schule gehen. Daher ist das Leben scheinbar auf einmal in den kalten Winter geraten“, sagte Tenzin Drolkar.

Wegen der besonderen Verhältnisse wurde ihre Familie im Jahr 2015 als Haushalt mit Bedürftigkeitsakten bewertet. Jedoch hat dies sie nicht faul gemacht und ihnen den Mut zur weiteren harten Arbeit entrissen. „Die Befreiung von Armut ist ohne die Hilfe der Regierung und Funktionäre unterschiedlicher Ebenen nicht möglich, aber in erster Linie muss man auf den eigenen Fleiß und die eigenen beiden Hände setzen. Man kann nicht auf die Beihilfe der Regierung warten.“ Wie kann man dann einen besseren Ausweg finden, so dass man zu Wohlstand kommen kann? Diese Fragen drängten sich oft Tenzin Drolkar auf. 2015 hat sie bemerkt, dass gegrillte Speisen große Marktchancen anboten, denn es gab in der Nähe ihres Zuhauses noch kein einziges Grillrestaurant. Nach Rücksprache mit ihrem Ehemann hat sie das eigene Haus ausgenutzt, um ein Grillrestaurant zu eröffnen. Morgens verkaufen sie Frühstücke, nachmittags Snacks und abends gegrillte Speisen.

Tenzin Drolkar war noch nie in der Gastronomie tätig und kennt sich daher mit dem Geschmack sowie den Zutaten nicht. Anfangs war die personelle Ausstattung des Grillrestaurants begrenzt. Daher mussten ihr Ehemann und sie früh aufstehen und bis in die späte Nacht arbeiten. Außerdem konzentrierten sie sich voll und ganz auf den Betrieb. Dennoch war ihr Einkommen nicht sonderlich zufriedenstellend. Damit das Geschäft besser laufen würde, hat sie mit Leidenschaft Gäste nach Geschmäcken und danach, was noch fehlte, gefragt, immer wenn sie da waren. Wenn Gäste Vorschläge gemacht haben, dachte sie sorgfältig darüber nach und suchte dann aktiv nach Lösungen. Auf diese Art und Weise sind Tage verstrichen. Darüber hinaus läuft ihr Geschäft immer besser und ihr Leben wird ebenfalls immer besser. „Aller Anfang ist schwer, aber es wäre noch schwieriger, wenn man nichts tun und nur warten würde“, sagte Tendzin Drolkar.

Heute hat die Familie von Tenzin Drolkar ein sicheres Einkommen und die Qualität ihres Familienlebens steigt kontinuierlich. Die Gesundheit ihres Mannes Migmar ist komplett wiederhergestellt. Und die Einwohnergemeinschaft Tongga hat ihm extra einen Arbeitsplatz des Umweltschutzes zugewiesen. Im Juli 2018 hat die Familie von Tenzin Drolkar freiwillig einen Austritt aus der Reihe armer Haushalte beantragt.

“Nun ist unser Leben besser geworden und unsere Einlagen sind hoch geworden.“ 2020 hat sich ihre Familie ein Auto im Wert von 140.000 Yuan (17.514 Euro) angeschafft. Tenzin Drolkar sagte dem Reporter: „Wir haben außerdem durch das Projekt Wohnungen zur Unterbringung von Einwohnern Tongga zum Gemeinwohl eine große Wohnung erworben und die Anzahlung dafür schon geleistet.“

Bezüglich aller Sachen, die sie jetzt besitzen, meinte Tenzin Drolkar, dass sie sich besonders für die Hilfe, die ihnen die Partei und die Regierung während ihrer schwierigsten Durststrecke gewährt haben, bedanken. „Am Anfang der Befreiung von Armut braucht man die Hilfe anderer Menschen. Danach muss man selbst unbeirrbar arbeiten. Wenn man es sich zutraut, durchhält und sich ein genaues Ziel setzt, kann man sicherlich aus der Notlage herauskommen und ein glückliches Leben führen“, sagte Tenzin Drolkar.

(Redakteur: Daniel Yang)

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