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Weg zu Wohlstand vom heiligen Gebirge und See

Datum: 21.10.2020, 11:08 Quelle: China Tibet Online


Das Bild zeigt Kangrinboqe.

„Ich bin sehr froh, nachdem ich das Gehalt bekommen habe. Ich habe vor, mit dem Geld den Kindern einige neue Kleidungsstücke zu kaufen“, sagte Tsering Wangdui froh, Einwohner des Dorfes Gangsha des Kreises Burang des Kreises Ngari im Autonomen Gebiet Tibet, während er das Geld zählte. Er ist erst vor Kurzem nach einer Bergumrundung mit Touristen zurückgekommen und hat einen Lohn von 1800 Yuan erhalten.

Das Dorf Gangsha befindet sich zwischen dem Kangdese-Gebirge und dem Himalaya. Da es am Fuß vom Kangrinboqe ist und in der Nähe vom heiligen See, also dem Mapham-Yutso-See liegt, ist es ein Reiseziel der Weltklasse. Jedes Jahr kommen mehrere Zehntausend Pilger und Touristen zur Umrundung des heiligen Berges und der Verehrung des heiligen Sees.


Das Bild zeigt Tsering Wangdui.

Da das hiesige Gebiet nahezu 5000 Meter über dem Meeresspiegel liegt, werden ihr Gepäck und Gegenstände in erster Linie von Menschen und Vieh getragen. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat die dortige Regierung diese Marktchance erkannt und begonnen, Touristen Tragen-, Reiseführerservice usw. anzubieten, indem Sachen von Menschen, Yaks, Pferden etc. getragen werden.

1996 wurde das Yaktransportteam des Dorfes Gangsha gegründet. Vorher waren die Menschen des Dorfes Gangsha richtige Nomaden, die ein traditionelles, nomadisches Leben führten. Mit dem Wachstum des Teams ist bis dato in diesem Team schon ein vollkommenes Servicesystem entstanden.


Das Bild zeigt Touristen, die den Berg umrundeten.

2010 wurde das Transport-, Tourismus- und Servicezentrum von Yaks des Dorfes Gangsha gegründet. Es bietet inländischen und ausländischen Touristen während der Bergumrundung Dienstleistungen wie Transport von Menschen, Gepäck-Tragen, Kost und Logis an. Derzeit kann die Entwicklung des Tourismus der einheimischen Bevölkerung jedes Jahr ein Einkommen von 20 Millionen Yuan (rund 2,5 Millionen Euro) bescheren.

Heute hat das von Nomaden selbst gegründete Yak-Transportteam durch den eigenen, ökologischen, kohlenstoffarmen Lebensstil den besonderen Reisesektor erschlossen, der ihnen selbst gehört.

Quelle: Cihna Tibet Online

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