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Öldland wurde zum Grasland – Förderung der Einkommenserhöhung und der Wohlstandsbildung der Nomaden Tibets

Datum: 29.11.2020, 17:48 Quelle: China Tibet Online

Der Kreis Namling in Xigaze Tibets ist ein typisches halb-landwirtschaftliches, halb-nomadisches Gebiet. Da das dortige Öko-System anfällig ist, wird die Entwicklung der Landwirtschaft und der Nomadenwirtschaft sehr eingeschränkt. Seit einigen Jahren baut der dortige Ort aktiv Gras an. Während die Verwüstung des Landes aufgehalten wird, werden die Nomaden zu Wohlstand gebracht.

Die Gemeinde Aima befindet sich im Kreis Namling am Nordufer des Yarlung-Zangpo-Flusses. Auf dem heutigen Lümai-Grasland mit einer Fläche von einer Million Quadratmetern waren lauter Ödland und Sandland. 2014 wurde der Anbau des Grases als Viehfutter in Anbetracht der dortigen Verhältnisse verbreitet. Zugleich wurden Nomaden-Fachgenossenschaften mithilfe des staatlichen Nomaden- und Landwirtschaftsinvestitionsfonds des Staates gegründet. Dadurch wurden 7104 Einwohner der umliegenden acht Dörfer in die Genossenschaften aufgenommen.

Durch den Anbau des Grases zur Viehzucht in den letzten Jahren hat die Gemeinde Aima insgesamt 3990 Mu (266 Hektar) umgewandelt. Die 7000 armen Einwohner, die sich daran beteiligt hatten, wurden komplett von Armut befreit. In den letzten Jahren hat Tibet unterschiedliche Geldmittel zur Unterstützung eingeführt. Dabei wurden die konkreten Verhältnisse des jeweiligen Ortes berücksichtigt. Insgesamt wurden 2984 Projekte zur Armutsbekämpfung umgesetzt. Bis Ende 2019 wurden 74 arme Kreise sowie Viertel und 628.000 arme Einwohner Tibets von Armut befreit.

Quelle: WWW.CCTV.CN

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