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Geschichte der Armutsbekämpfung von Qiangjiu, Bewohner des Dorfes Jiugang des Kreises Tingri

Datum: 05.01.2021, 11:30 Quelle: China Tibet Online


Das Foto des Ehepaars Qiangjiu und seiner Tochter.


Der Sohn Qiangjius lernte in einem geräumigen Klassenzimmer.

Qingjiu ist ein Bewohner des Dorfes Banjiugang im Kreis Tingri. Dieses Jahr ist er 32 Jahre alt und die Familie hat vier Köpfe. Mit eigenen Erlebnissen hat er das Prinzip erklärt, durch Fleiß zu Wohlstand zu kommen.

Vor einigen Jahren haben Qiangjiu und seine Frau Nanjia Drolkar Felder bestellt und ihr Kind war nicht mal anderthalb Jahre alt. Die ganze Familie lebte von einigen Hochlandgerste-Feldern. Überdies konnte er sich keine Zeit zum Jobben nehmen. Daher war die Einkommensquelle ihrer Familie monoton. 2016 wurde die Familie von Qiangjiu nach einer präzisen Identifikation in den Kreis armer Haushalte mit Akten aufgenommen.

2017 hat der 29-jährige Qiangjiu den Gedanken zum auswärtigen Jobben bekommen. Nachdem die zwei Ehepartner miteinander diskutiert hatten, haben sie beschlossen, ihr Kind Verwandten anzuvertrauen.

„Kurz nach der Ankunft in Lhasa konnten die beiden Ehepartner wegen mangelnder Arbeitserfahrung sowie Kompetenzen und der Sprachbarriere nur auf Baustellen körperliche Arbeit leisten“, sagte Qiangjiu anhand seiner Erinnerungen.

Da Qiangjiu eingesehen hatte, dass er ohne Kompetenzen nicht Fuß fassen kann, hat er angefangen, sich viel Zeit zum Lernen zu nehmen. In der Zeit, in der seine Kollegen Pausen machten, hat er sich aktiv bei alten Meistern erkundigt, wie man Mauern bauen, Bewehrungsstahl zusammenbinden und Beton anrühren soll. Einige Monate später beherrscht er alle Techniken der Baustellen gut.

Später hat Qiangjiu mit seinen erlernten Techniken begonnen, als Kontrahent kleine Projekte wie Ziegelbacken, Laden, Graben von Fundamenten usw. zu übernehmen. Dadurch erreichte das Jobeinkommen von ihm und seiner Frau jeden Monat 13.500 Yunan und im Jahr mehr als 100.000 Yuan.

„Das Jobben diente zur Ernährung der Familie. Da ich zusehen muss, wie sich meine Frau zusammen mit mir beim Jobben Mühe geben muss, tut es mir leid.“ Ende 2017 ist Qiangjiu zusammen mit seiner Frau ins Dorf Banjiugang zurückgekehrt. Die Nachricht, dass die beiden durchs Jobben Geld verdient haben, wurde sofort zu einem Fokus des Chats der Dorfbewohner.

In der freien Zeit am Jahresende hat sich der pfiffige Qiangjiu aus eigenem Antrieb zum Event „Schulung für einen Haushalt und Armutsbekämpfung für einen Haushalt“, das das Amt der Human Resources und der sozialen Sicherung im Kreis Tingri ausgerichtet hatte, angemeldet und dadurch einen Führerschein erlangt. Da er die Vergünstigungspolitik der Partei und des Staates beanspruchen kann, hat er einen größeren Tatendrang.

2018 hat Qiangjiu dem Dorfkomitee den Antrag „Ich will mich von Armut befreien“ eingereicht und beantragte damit selber eine Aberkennung des Armutstitels.

Qiangjiu hat in dieser Zeit angefangen, im Stadtgebiet Xigazes kleine Bauprojekte zu übernehmen. Dadurch wird immer Leben immer besser.

Auf der Basis der Einstellung, dass viele Kompetenzen immer helfen, hat Qiangjiu im September 2020 an der Schulung „Kochschulung des Kreises Tingri“ teilgenommen und systematisch unterschiedliche Kochtechniken erlernt. Nachdem er die Zubereitungskunst erlernt hat, überlegt sich das Ehepaar, im Dorf Banjiugang ein Restaurant zu eröffnen. Qiangjiu hat seiner Frau die erlernten Kochtechniken beigebracht, so dass seine Frau gleich vor der Haustür arbeiten kann.

„Qiangjiu bedeutet im Tibetischen ‘kenntnisreich und fähig’. Es ist überall nützlich, wenn man eine weitere Kompetenz beherrscht.“ Neulich hat Qiangjiu in der bäuerlichen Freizeit die Techniken, die er in den letzten Jahren erworben hatte, Bewohnern des Dorfes Banjiugang vermittelt, um ihnen nach Möglichkeit zu helfen.

Quelle: Chinatibetnews.cn

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