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„Nebengetreide-Erschließer“ der Pema-Tibeter: Duft-Verbreitung der Spezialitäten

Datum: 20.01.2021, 15:39 Quelle: China Tibet Online

Mit einem Shaga-Hut und der traditionellen Kleidung der Pema-Tibeter sowie Nebengetreide-Nudeln in den Händen hat die 55-jährige Frau der Pema-Tibeter Cheng Houju aus dem Kreis Wen des Bezirks Longnan in der Provinz Gannan noch nie gedacht, dass das eigene Erscheinungsbild, dass sie auf einem Bauernmarkt Nudeln und gebratene Dampfbrötchen aus Nebengetreide verkauft, eines Tages auf der Verpackung der lokalen, bäuerlichen Produkte mit Besonderheiten erschienen ist.

2004 hat Cheng Houju Nebengetreide-Samen mit einem Gewicht von 1000 Kilo von einem japanischen Unternehmer bekommen, nachdem sie ein Ziegelwerk, ein Restaurant usw. betrieben hat. Dadurch ist in ihr der Gedanke zum Aufbau eines Nebengetreide-Anbaugeländes aufgestiegen. Danach hat sie angefangen, das Geschäft des Nebengetreides zu betreiben. Ferner hat sie einen Online-Laden eröffnet, um Nudeln zu verkaufen. Dadurch ist sie zur ersten Unternehmerin ihres Dorfes geworden.

2006 wurden die Profite des Anbaugeländes mit einer Fläche von 300 Mu immer besser. Daraufhin hat sich Cheng Houju 200.000 Yuan von Freunden sowie Verwandten geliehen, um das Gelände auszubauen, weil sie plante, mehr armen Einwohnern bei der Einkommenserhöhung zu helfen.

Damals waren manche Regionen mit hohen Bergen noch nicht ans Straßennetz angebunden. Zwar wurden dort zahlreiche hoch qualitative Bauernprodukte wie traditionelle chinesische Arzneimittel, Speisepilze, Teeblätter, Szechuan-Pfeffer usw. erzeugt, aber Nebengetreide war noch nie angebaut worden. Da hat Cheng Houju Vieh mit Samen auf Berge getrieben. In nahezu jedem Dorf gab es Fußabdrücke dieser „Nebengetreide-Erschließerin“. Sie hat Maschinen eingeführt und Produkte wie Nebengetreide-Nudeln, Grüner-Tee-Nudeln, Löwenzahn-Nudeln usw. entwickelt. Durch das Marketing der Liveübertragungen verkauft sie die Nudeln in mehrere Großstädte Chinas.

„Unsere Nudeln sind schon auf die Esstische der chinesischen Bevölkerung gekommen. Wir hoffen, dass sie dieses Jahr von Ausländern verzehrt werden können. Egal, wie schwer es ist, gebe ich nicht auf.“ Cheng Houju sagte dem Reporter der Nachrichtenagentur Chinanews, dass ihre Nebengetreide-Produkte die kostenlose Lizenz der Marke „Himmelswelt Kreis Wen“ bekommen haben und daher auf den Weltmarkt dringen können.

Quelle: Chinanews.cn

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