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【Geschichte aus Nord-Tibet】 Grüner „Himmelsweg“ schafft eine Legende

Datum: 21.01.2021, 09:17 Quelle: China Tibet Online

Wenn man mit dem Zug von Beijing nach Tibet fährt, wird man von der schönen Szene der harmonischen Koexistenz wischen Mensch und Natur entlang der Qinghai-Tibet-Eisenbahn beeindruckt sein.

Der Abschnitt von Golmud nach Lhasa der zweiten Phase der Qinghai-Tibet-Eisenbahn befindet sich im Hinterland des tibetischen Hochlands mit einer Gesamtlänge von 1142 Kilometern und einem Gelisol-Abschnitt von 550 Kilometern.

In den 1990er Jahren bestätigten chinesische Wissenschaftler erneut, dass der zentrale Teil des tibetischen Hochlands, nämlich das riesige nordtibetische Plateau an der Kreuzung des Autonomen Gebiets Tibet und der Provinz Qinghai, mit einer dicken Gelisol-Schicht bedeckt ist. Hier leben seltene Vögel und Tiere wie Tibet-Antilopen und tibetische Wildesel. Das Klima hier ist kalt, die Luft dünn und das ökologische Umfeld schwach. Jedes Fehlverhalten des Menschen hier wird Einflüsse auf das Ökosystem ausüben, wie zum Beispiel das Auftauen von Gelisol und die Wüstenbildung des Bodens. Vor 60 Jahren wurde ein Spaten Rasen entfernt, und heute bleibt immer noch eine Erdhöhle. Es ist schwierig, Schäden wiederherzustellen. In Nagqu kann das Pflanzen eines Baumes, der nicht eingeht, mit 30.000 Yuan belohnt werden.

Die Tibet-Antilopen, die auf dem nordtibetischen Plateau leben, wandern jeden Frühling und Sommer in großer Menge über große Entfernungen von Süden nach Norden, und das Gebiet von Wudaoliang bis zum Chumar-Fluss ist der einzige Weg. Um die Freizügigkeit der Tibet-Antilopen zu gewährleisten, wurden auf der Qinghai-Tibet-Eisenbahn dort vier Wildtierpassagen eingerichtet. Unter ihnen wurden die 11,7 Kilometer lange Große Brücke Qingshuihe und die 4 Kilometer lange Große Brücke Chumar statt Straßen angelegt, um Tierpassagen für Wildtiere bereitzustellen.

Das Bild zeigt den Schutz der ökologischen Vegetation auf dem nordtibetischen Plateau. Dafür entfernen die Mitarbeiter der China Railway No. 5 Engineering Group zusammen mit den Tibetern den Rasen am „Himmelsweg“ und pflanzen ihn daneben. Nach der zukünftigen Inbetriebnahme der Eisenbahn wird er auf den Hang des Eisenbahnuntergrunds verpflanzt (2003).

Die Züge auf der Qinghai-Tibet-Eisenbahn sind mit einem Schmutzsammler ausgestattet, um Abwasser und Schmutz zentral zu sammeln. Auf der Qinghai-Tibet-Eisenbahn wurden im Abschnitt Golmud-Lhasa insgesamt 15 Abwasserbehandlungsstationen eingerichtet, um sicherzustellen, dass Abwasser und Schmutz beim Ablass den Standards entsprechen. Gleichzeitig werden feste Abfälle wie Müll, der in Bahnhöfen und Zügen entlang der Strecke anfällt, sortiert, gesammelt und zusammen behandelt.

Im Jahr 2008 gewann der Abschnitt Golmud-Lhasa der Qinghai-Tibet-Eisenbahn den Preis „nationales umweltfreundliches Projekt“, der zur ersten höchsten nationalen Auszeichnung für den Umweltschutz in China geworden ist. Heute ist die Landschaft entlang dem „Himmelsweg“ immer noch einzigartig.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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