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Shigatse: Ich bewache den Wald im Himalaya

Datum: 01.02.2021, 09:00 Quelle: China Tibet Online

An der südwestlichen Grenze Chinas, dem südlichen Fuße des Himalaya, gibt es ein Waldbrandschutzteam, das seit vielen Jahren im Primärwald an der chinesisch-nepalesischen Grenze stationiert ist und das Kerngebiet von Jiangcun im nationalen Naturschutzgebiet Qomolangma schützt.

Jedes Jahr um das Frühlingsfest und das tibetische Neujahrsfest ist hier die kritische Zeit für den Brandschutz. Die Feuerwehrleute in Gyirong führen dann eine vollständige mobile Überwachung des Waldgebiets durch.

Ihre Patrouillenstätte ist die entlegenste Stätte in der Winter- und Frühlingsüberwachung des tibetischen Waldbrandschutzes. In einem solchen Primärwald sind die Wälder dicht und die Täler tief und es gibt viele Bäche. Im Falle einer Desorientierung sind die Konsequenzen unvorstellbar. Nach einer fünfstündigen Wanderung haben die Männer endlich den richtigen Überwachungspunkt gefunden.

Heutzutage wird der Waldbrandschutz immer wissenschaftlicher. Durch die Einrichtung einer großen ökologischen Datenbank in Waldgebieten und die Verwendung von Daten zur Verfolgung und Bewertung verborgener Brandgefahren in verschiedenen Waldgebieten können Waldbrände wirksam vermieden werden.

Nach einer einstündigen Patrouille durch den Wald begannen die Teammitglieder ihre erste Mahlzeit im Primärwald auf halber Höhe des Berges, was auch eine seltene Freizeit für sie war.

Die Patrouillenperiode des Teams in Gyirong dauert von Dezember bis Mai des nächsten Jahres. Manchmal dauert eine Patrouille eine Woche und geht über mehr als 100 Kilometer. Handys können nicht unterwegs aufgeladen werden, sodass man die Familie nicht erreichen kann.

Quelle: cctv.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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