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Gyangzê in Tibet: Sanddorn-Wohlstandsweg auf dem Hochplateau

Datum: 03.02.2021, 09:45 Quelle: China Tibet Online

Xigazê, das im Südwesten des Autonomen Gebiets Tibet liegt, liegt im Schnitt mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Die Dörfer, die einst hier waren, waren mit harten Bedingungen und schlechten Verkehrsanbindungen konfrontiert, weswegen die Dorfbewohner ein schwieriges Leben führten. Mit der Umsiedlung der Einwohner zur Armutsbekämpfung sind die Dorfbewohner aus dem Gebirge ausgezogen und sie haben im Sanddorn-Industriepark sichere Jobs gefunden und sich von Armut befreit.

Im Sanddorn-Sämlingsgewächshaus des Dorfes Jianggagang ist die Zeit um 7:00 Uhr herum die belebteste Zeit von hier. Penba, der gerade für die Sämlinge Unkräuter jätete, ist nun eine fähige Frau des Sanddorn-Anbaus des Parks. Vor einigen Jahren war sie noch eine Einwohnerin mit Armutsakten und konnte ihre Familie mit Feldern von nur einigen Mus mit Mühe ernähren. 

Das schwache Umweltgleichgewicht und die abgelegene Lage schränken die Wirtschaftsentwicklung des Dorfes Kaer ein. 2017 hat die dortige Regierung das Projekt Umsiedlung zur Armutsbekämpfung gestartet. Dadurch ist die Familie Penbas ins Dorf Jianggagang, das nur 1 Kilometer von der Kreisstadt entfernt ist, umgezogen. Die guten Verkehrsbedingungen haben Penba die Chance gebracht, einen Job bei der Sanddorn-Genossenschaft zu bekommen.

Die Sanddorn-Genossenschaft wurde in den letzten zwei Jahren unter der Führung der Regierung gegründet. Der Grund, warum Sanddorn zum Pflanzen ausgewählt wurde, liegt darin, dass er gegen Kälte und Trockenheit, Winddichtigkeit und Sandfixierung resistent ist und die Wüstenbildung wirksam kontrollieren kann. Darüber hinaus ist der wirtschaftliche Wert von Sanddorn hoch und der Markt riesig. Der lokale Sanddorn von Gyangzê weist nach der Verpflanzung eine sehr hohe Überlebensrate auf. Die Bezirksregierung hat sich dazu entschlossen und ein Projekt zur Kultivierung von Sanddornsämlingen gestartet und einen Sanddornpark gebaut.

Nach der Ernte der Sanddorne muss man sich keine Sorgen um ihren Vertrieb machen, denn der Sanddorn-Park kauft sie ab. Überdies schicken sie Techniker, die regelmäßig gratis Techniken vermitteln. Dawa Pianduo ist ein technischer Betreuer des Sanddorn-Parks. Jede Woche kommt er, um Dorfbewohnern technische Schulungen anzubieten.

Heute beherrscht Penba nach zwei Jahren von Schulungen schon viele Schlüsseltechniken zum Sanddorn-Anbau. Sie wird außerdem neuen Mitarbeitern diese Techniken vermitteln.

Quelle: www.cctv.cn  

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