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Tangqu Drolma: Für ein glückliches Leben muss man kämpfen

Datum: 23.02.2021, 10:39 Quelle: China Tibet Online

Die 44-jährige Tangqu Drolma ist eine Bewohnerin der Gruppe 5 des Dorfes Nanba im Wohnviertel Gurong im Bezirk Doilungdêqên. Es gibt fünf Angehörige in ihrer Familie, und die drei Kinder werden eingeschult. Bei einem Unfall wurden ihre Beine schwer verletzt und sie kann nicht normal arbeiten. Das gesamte Einkommen der Familie hängt daher von ihrem Mann Jiggyal ab. Jedoch arbeitet Jiggyal das ganze Jahr über zu Hause in der Landwirtschaft und hat keine feste Einkommensquelle. Ende 2015 wurde vom Bewohner-Komitee des Dorfes Nanba nach mehreren Untersuchungen offiziell die Familie als ein registrierter armer Haushalt eingestuft.

Bevor ihre Beine verletzt wurden, bewirtschafteten Tangqu Drolma und Jiggyal ihren Boden mit einer Fläche von 0,2 Hektar und züchteten sieben Yaks. Ihr Leben war glücklich. Bei jenem Unfall verlor Tangqu Drolma jedoch ihre Arbeitskraft, und die gesamten 30.000 Yuan Rücklagen ihrer Familie wurden für medizinische Behandlungen ausgegeben. „In der schwierigsten Zeit halfen uns glücklicherweise das Büro des Wohnviertels und das Bewohner-Komitee des Dorfes rechtzeitig bei der Abwicklung des Verfahrens für das Existenzminimum und der Beantragung einer Krankenversicherung, damit unsere Familie das Geld hatte, um die Beine zu heilen und zu Essen zu kaufen“, sagte Tangqu Drolma dankbar.

Mit der wiederholten Anleitung und Aufklärung der Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und der starken Unterstützung des Bewohner-Komitees des Dorfes Nanba im Wohnviertel Gurong beschlossen die beiden, die Präferenzpolitik des Landes und ihre geografische Lage zu nutzen, um zu Hause ein Teehaus zu bewirtschaften. 2017 wurde das Teehaus offiziell eröffnet. Am Anfang lief das Geschäft nicht gut, da nur eine bestimmte Art von Speisen angeboten wurde. Daher lernte die selbstbewusste Tangqu Drolma online, verschiedene Gerichte zuzubereiten. Da ihr Teehaus im Hof ist und es viel Sonne gibt, gehen die meisten älteren Menschen im Dorf gerne zu ihr, um Tee zu trinken. Nicht zuletzt wegen des aufmerksamen Service des Paares boomt das Geschäft des Teehauses. Im Jahr 2018 eröffnete das Paar nach Gesprächen einen weiteren kleinen Laden. Das Einkommen stabilisiert sich und das Leben wird immer besser. Die Geschichte der Familie Tangqu Drolma zum Wohlstand hat eine aktive Führungsrolle in den registrierten armen Haushalten gespielt.

In Bezug auf das gegenwärtige Leben und ihre Zufriedenheit sagte Tangqu Drolma aufgeregt: „Vielen Dank für die gute Politik des Landes. Jetzt macht sich unsere Familie keine Sorgen mehr um Essen oder Kleidung. Mit einem Wort, für ein glückliches Leben muss man hart kämpfen. In Zukunft werde ich aufmerksamer sein, um das Teehaus und den Laden gut zu bewirtschaften und das Leben besser zu machen.“

Quelle: Chinatibetnews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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