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Neujahr in neuen Häusern und große Veränderung im Leben

Datum: 25.02.2021, 10:09 Quelle: China Tibet Online

Dieses Jahr ist das erste Neujahr, das die Einwohner des Dorfes Pangda nach dem Einzug in neue Häuser verbracht haben. Vom ersten bis zum vierten Januar hat das Arbeitsteam die Dorfbewohner zu Basketballwettbewerben, Jajia, Tauziehen und anderen Feierlichkeiten organisiert. Der Dorfbewohner Guoji genoss seine seltene Freizeit, denn am 6. Januar des chinesischen Mondkalenders ist er schon zum Gewächshaus, das er vom Dorf gepachtet hat, gegangen, um dort zu arbeiten.

Im September 2020 sind 27 Haushalte samt 124 Nomaden in neue Häuser eingezogen. Da haben das Dorfkomitee und das Arbeitsteam im Dorf aktiv über Projekte zur Wohlstandsförderung der Bevölkerung beraten. Bis dato hat das Dorf Pangda im Kreis Yadong 62 Gewächshäuser gemietet. Die Sämlinge darin haben schon eine ziemliche Größe erreicht.

Guoji sagte dem Reporter, dass er bei der Genossenschaft vor allem für die Sämlingzucht, die Belüftung der Gewächshäuser usw. zuständig ist und ein monatliches Einkommen von 3000 Yuan hat; seine Frau Dekyi ist Försterin. Ihre Einkommen zuzüglich aller politischen Einkommen und Verdienste von der Landwirtschaft belaufen sich jedes Jahr auf nahezu über 100.000 Yuan. Kurz nach dem Umzug im Jahr 2020 hat sich Guoji nicht wenige neue Möbel besorgt. Des Weiteren hat er sich einen Kühlschrank, einen Fernseher, eine Waschmaschine usw. angeschafft.

Als man das Dorf Pangda betrat, sah man eine schöne Umwelt, saubere Straßen und geräumige Wohnhäuser. Zahlreiche zweistöckige, tibetische, zusammengesetzte Wohnhäuser sind ordentlich angeordnet. Des Weiteren ist das ganze Dorf vom Wassersversorgungs-, Stromversorgungs-, Straßen- und Telekommunikationsnetzwerk komplett abgedeckt. Darüber hinaus waren ein Platz, ein Gesundheitszentrum, ein Sicherheitsrevier, ein Kindergarten, ein Supermarkt, eine Kunststoffbahn etc. allesamt vorhanden. Auf den Dächern aller Haushalte wehten Nationalflaggen mit bunten Farben. Ein dynamisches, wohlhabendes Dorf im Grenzgebiet war vor grünen Bergen und klaren Gewässern voller Vitalität.

Im Haus des Dorfbewohners Phurbu Tsewang haben sich mehr als zehn Dorfbewohner hier längst aufgestellt. Auch für die Aufführung des Gorchom-Tanzes von mehr als zehn Personen sind die nahezu 280 Quadratmeter der Familie Phurbu Tsewang mehr als genug.

Der 80-jährige Vater von Phurbu Tsering hat Obst gegessen und bedächtig die Aufführung bestaunt. Er sagte dem Reporter: „Ich habe die alte Gesellschaft erlebt. Damals musste meine siebenköpfige Familie in einem sehr kleinen Erde-Haus wohnen. Bei Regen tropfte Wasser herunter und Menschen sowie Vieh lebten ungetrennt. Beim Neujahr war es gut, wenn wir etwas Tsampa zu essen hatten. Von Obst hätten wir nicht mal träumen können.“

2019 sind die Familie Phurbu Tsewang und die restlichen 74 Haushalte komplett in tibetische Häuser mit einer zusammengesetzten Stahlkonstruktion eingezogen. Seitdem leben die Menschen und das Vieh getrennt voneinander. Dadurch kann ihre Lebensqualität gesichert werden.

Damit die Einwohner im Grenzgebiet nach dem Auszug sicher wohnen und zu Wohlstand kommen können, hat das Dorf Guru 2017 ins System der zentralen Verwaltung und des einheitlichen Vertriebs aufgenommen, indem die Preise der Lämmer des ganzen Dorfes in Aktien umgewandelt wurden. 2020 hat die Schafzuchtgenossenschaft Gangba des Dorfes Guru Dividenden in Höhe von 597.800 Yuan ausgezahlt und das Einkommen jedes Haushalts im Schnitt um 7970 Yuan erhöht.

(Redakteur: Daniel Yang)

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