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Lhagya: „Emsige Arbeit macht das Leben süß“

Datum: 26.02.2021, 09:54 Quelle: China Tibet Online


Das Bild zeigt, dass Lhagya und Arbeiter in der Bekleidungsfabrik zur Armutsbekämpfung im Landkreis Baqên Kleidung nähten.


Das Bild zeigt, dass Lhagya die Journalisten über die Genossenschaft informierte. 

„Lhagya arbeitet emsig und fleißig. Mit Hilfe der Regierung hat er sich selbst aus der Armut befreit und reich geworden. Das ist wunderbar.“ In Begleitung von Tsering Norbu, Mitarbeiter des Hauptquartiers zur Armutsbekämpfung im Kreis Baqên der Stadt Nagqu in Tibet, fuhren die Journalisten zu Lhagya.

„Heute Vormittag hat die Genossenschaft eine Dividendenausschüttungszeremonie abgehalten. Die 22 Bauern- und Hirtenfamilien im Dorf können durchschnittlich 6.000 Yuan Dividenden ausschütten“, holte Lhagya die Dividendendaten aus seiner Aktentasche heraus und sagte zu den Journalisten. Im November 2018 wurde mit Unterstützung der Regierung im Dorf eine Genossenschaft gegründet, der Lhagya aktiv beitrat. Überdies wurde er zum Vorsitzenden der Genossenschaft gewählt. Die Genossenschaft betreibt vor allem Teehäuser und Billardzimmer. Bisher hat sie schon einen Gewinn von ca. 240.000 Yuan erzielt. 

„Früher lebte unsere siebenköpfige Familie in einem 40 Quadratmeter großen Lehmhaus, das sehr baufällig war und uns kaum vor Wind und Regen schützen konnte. Ferner hat die Familie kein festes Einkommen und musste deshalb sehr sparsam leben.“ In der Vergangenheit lebte die Familie von Lhagya hauptsächlich vom Ausgraben und Verkaufen des Raupenpilzes. Seit den letzten Jahren leidet Lhagya jedoch an der Augenkrankheit. Nach der Krankheit wird sein Sehvermögen beeinträchtigt und kann aus diesem Grund nicht mehr lange Zeit im Freien arbeiten. Um die Familie zu ernähren, trägt seine Frau die ganze Last auf den Schultern.

Ende 2015 wurde die Familie Lhagya durch genaue Identifizierung als armer Haushalt registriert. Mit Unterstützung der nationalen Politik zur Armutsbekämpfung erhielt das Ehepaar Beschäftigungszuschüsse. „Von 2016 bis 2017 konnten wir jeweils einen Zuschuss von 3.000 Yuan pro Jahr bekommen. Ab 2018 wird der jährliche Zuschuss auf 3.500 Yuan pro Person erhöht“, sagte Lhagya. 

Als Lhagya 2018 davon erfuhr, dass die lokale Regierung in die Gründung einer Genossenschaft investierte, beantragte er sofort den Beitritt und überzeugte die anderen armen Haushalte im Dorf, daran teilzunehmen. Zu Beginn der Gründung der Genossenschaft beteiligten sich 22 Bauern- und Hirtenfamilien daran, darunter zählten 17 Familien als arme Haushalte. Angetrieben von Lhagya arbeiten alle mit Leib und Seele zusammen, und betreiben die Genossenschaft sehr erfolgreich. Dadurch wird die Genossenschaft zu einem wichtigen Kanal, das Dorf aus der Armut zu befreien und reich zu machen. 

Anfang 2019 gründete der Kreis Baqên die Bekleidungsfabrik zur Armutsbekämpfung, die vor allem ethnische Kostüme und Schuluniformen herstellt. Dadurch erhalten neben Lhagya 17 sozialschwache Personen Arbeitsplätze.

Quelle: Tageszeitung von Tibet

Redakteur: Yifei Sui
 

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