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Neujahrsfest am Arbeitsplatz

Datum: 02.03.2021, 09:45 Quelle: China Tibet Online

„Papa, es ist bald Neujahr. Wann kommst du nach Hause? Ich will mit Dir in den Vergnügungspark.“

„Schatz, ich muss dieses Jahr arbeiten und kann nicht nach Hause kommen, um dich zu begleiten. Du musst zu Hause auf deine Mutter hören und warten, bis ich Urlaub bekomme, um mit Dir in den Vergnügungspark zu gehen.“

Kurz vor dem Frühlingsfest erhielt Luo Taigui, der erste Sekretär der Tibet-Niederlassung des Unternehmens China Huadian im Dorf Waichong in der Gemeinde Bolo im Kreis Jomda der Stadt Qamdo oft Videos von seiner Tochter. Sie fragte ihn, wann er nach Hause komme. Luo war am vergangenen Frühlingsfest im Dorf Waichong geblieben und hatte eigentlich geplant, dieses Jahr nach Hause zu gehen, um das Neujahrsfest zu feiern. Aus beruflichen Gründen blieb er aber im Dorf Waichong. Als seine Tochter erfuhr, dass ihr Vater nicht nach Hause kommen konnte, bat sie ihre Mutter, sie zum Arbeitsplatz ihres Vaters zu bringen, um mit ihm das Neujahr zu feiern.

Aber am Silvesterabend saß Luo Taigui nicht mit seiner Familie zusammen, um die Frühlingsfestgala zu sehen und die Silvestermahlzeit zu essen, sondern trug seine Tochter und besuchte gemeinsam mit Teammitgliedern und Dorfkadern jeden Haushalt, um die Dorfbewohner daran zu erinnern, auf Sicherheitsvorkehrungen beim Nutzen von Strom und Feuer sowie beim Abbrennen der Feuerwerke zu achten, um sicherzustellen, dass das ganze Dorf ein friedliches und idyllisches Frühlingsfest und tibetisches Neujahrsfest hat. Nach dem Besuch schlief die Tochter bereits auf seinen Schultern ein.

Das Frühlingsfest ist eine warme und schöne Zeit des Zusammenseins aller Familien. Luo Taigui ist nur einer der in den Dörfern stationierten Kader, die ihre kleinen Familien zurückstellen und sich um die große Familie kümmern. Sie führen den Geist der alten Tibet-Erbauer weiter, haben trotz des Mangels an Sauerstoff keine Angst vor Schwierigkeiten, schlagen ihre Wurzeln in der Basis auf hohen Höhenlage und engagieren sich still.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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