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Heimgekehrter Tibeter Jewon Koondhor will der Welt das wahre Tibet weiterhin zeigen

Datum: 23.03.2021, 09:59 Quelle: China Tibet Online

„Das Leben in Tibet ist sehr glücklich, und ich bin mit allem zufrieden.“ Jewon Koondhor, Mitglied des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) und stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der zurückgekehrten Auslandschinesen des Autonomen Gebiets Tibet, sprach in einem Interview darüber, wie es ist, wieder in Tibet zu leben.

Jewon Koondhor, geboren 1952, ging mit seinen Eltern ins Ausland, als er gerade einmal 7 Jahre alt war. Sie ließen sich damals in Zürich in der Schweiz nieder. 50 Jahre lange kehrte Jewon Koondhor anschließend nicht in seine Heimat zurück.

„Obwohl ich im Ausland lebte, habe ich mein Vaterland und die Leute in meiner Heimat nie vergessen.“ Jewon Koondhor erzählte, dass er 1984 endlich die Gelegenheit gehabt hatte, wieder einen Fuß in seine Heimat zu setzen – die Veränderungen in Tibet beeindruckten ihn tief. Im Jahr 2011 ließen er und seine Frau sich deshalb wieder in Lhasa nieder.

Von Zürich in der Schweiz zurück nach Lhasa in Tibet: Für Jewon Koondhor ist Lhasa eindeutig die lebenswerteste Stadt der Welt. „Lhasa hat ein gutes Klima, viel Sonnenschein und viele Klöster. Viele Tibeter im Ausland, zum Beispiel in Europa oder den USA, wollen nach Lhasa zurückkehren.“

Er berichtete, dass es in der alten tibetischen Gesellschaft nur zwei Schulen in der Umgebung gegeben hatte und die Menschen ein hartes Leben führten. In den vergangenen Jahrzehnten hätten sich die Kultur, das Bildungswesen, die medizinische und gesundheitliche Versorgung, die soziale Absicherung, das Transport- und Kommunikationswesen sowie der Lebensstandard der Menschen in Tibet jedoch umfassend verbessert.

„Ich bin sehr erfreut über die Errungenschaften Tibets bei der Armutsbekämpfung.“ Er erinnerte daran, dass in Tibet mittlerweile viele Flughäfen gebaut, viele Autobahnen errichtet und viele Dämme zur Stromerzeugung gebaut worden seien. Auch die Landwirtschaft entwickele sich gut und das Leben der Bauern werde dadurch immer besser. Die Kinder in Tibet hätten heutzutage durch die bessere Schulbildung die Möglichkeit, an verschiedenen Orten in China, einschließlich Beijing oder Shanghai, eine Hochschulbildung zu erhalten.

2012 wurde Jewon Koondhor zum Mitglied der PKKCV des Autonomen Gebiets Tibet gewählt. Im selben Jahr wurde die Vereinigung der zurückgekehrten Auslandschinesen des Autonomen Gebiets Tibet formell gegründet, in der er als stellvertretender Vorsitzender diente. Im Jahr 2018 wurde er zum Mitglied des 13. Landeskomitees der PKKCV gewählt.

„Ich trage jetzt viele große Verantwortungen auf meinen Schultern.“ Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehöre es, auf die lokale wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung zu achten und diese voranzutreiben, und sich separatistischen Kräften entgegenzustellen, so Jewon Koondhor.

„Wir lieben unser Land und unsere Familie.“ Er wies darauf hin, dass einige westliche Länder die tibetischen separatistischen Kräfte unterstützen und damit versuchen würden, die stabile Entwicklung Tibets zu untergraben. „Ich lehne das wie auch alle anderen Tibeter entschieden ab.“

Im Mai 2019 schenkte Jewon Koondhor dem Land insgesamt mehr als 380 Kulturgenstände und Dokumente, die sich derzeit in den Sammlungen des Klosters Chamdo Champa Ling, des Qamdo-Archivs und des Museums des Autonomen Gebiets Tibet befinden.

„Solange ich noch lebe, möchte ich diese Schätze dem Vaterland schenken und sie in professionellen Institutionen unterbringen, damit ich mich keine Sorge mehr machen kann“, sagte Jewon Koondhor.

In diesem Jahr wird der 70. Jahrestag der friedlichen Befreiung Tibets gefeiert. Jewon Koondhor ist erfreut darüber, dass es Tibet heute „in allen Aspekten sehr gut geht“, und hofft, dass es in der Zukunft immer noch besser wird.

Er versicherte, dass er der Außenwelt auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen weiterhin das wahre Tibet vorstellen und den im Ausland lebenden Chinesen und tibetischen Landsleuten die Entwicklung Chinas und Tibets näherbringen werde. „Ich hoffe, sie werden oft zurückkommen, die Veränderungen in ihrer Heimat selbst spüren und die Möglichkeit haben, zum Aufbau ihrer Heimat beizutragen.“

(Redakteur: Daniel Yang)

 

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