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Samye: Neues ökologisches Leben durch Aufforstung

Datum: 30.11.2018, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem sind die Journalisten von der Gemeinde Zêtang in der tibetischen Stadt Lhoka zum Einwohnerkomitee Samye im Kreis Chanang gekommen. An der Straße, am Berghang und am Fluss Yajiang stehen viele Bäume, was eine gemütliche Atmosphäre schafft.

Früher war die Gemeinde Samye sehr klein. Neben den Bäumen um das Kloster Samye waren die Umweltbedingungen schlecht. Oft herrschten Sandstürme. Um diese Situation zu ändern, organisieren sich die Einwohner in Samye seit 1985 spontan, Bäume zu pflanzen, um gegen Sandstürme zu kämpfen. Die Aufforstung ist allmählich zu einem jährlich großen Projekt der Wohnviertel geworden. Seit 2012 organisiert das Einwohnerkomitee Samye jeden Tag im Juni und Juli 300 bis 400 Menschen, die entlang der Straße von der Gemeinde Zêtang bis zum Einwohnerkomitee Samye Bäume pflanzen. Während des unentgeltlichen Pflanzens von Bäumen werden die früher gepflanzten Bäume überprüft und gepflegt. Seit Jahren sind Bäume überall, wo aufgeforstet werden kann, gepflanzt worden.

Während die Öko-Umwelt schön geworden ist, hat das Einkommen der Bevölkerung auch zugenommen. Donyon sagte: „Jeder mag ein sauberes und schönes Dorf. Es ist auch gemütlich, darin zu wohnen. Viele in- und ausländische Touristen kommen auch zur Gemeinde Samye. Heutzutage gibt es im Einwohnerkomitee Samye mehr als 60 Restaurants und Hotels. Die Erhöhung des Einkommens hängt vom Tourismus ab. Die Umwelt übt einen direkten Einfluss auf das Geschäft aus.“ 2017 lag das Pro-Kopf-Einkommen des Einwohnerkomitees Samye bei 15.300 Yuan.

Quelle: chinatibetnews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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