Thema:

Ethnische Einheit in den Höfen auf der Barkhorstraße

Datum: 31.07.2020, 09:17 Quelle: China Tibet Online

Als antike Stadt mit einer tausendjährigen Geschichte ist der Wandel von Lhasa in jedes der antiken Gebäude eingeflossen, die Zeugen der Zeit sind. Das „Denkmal der Allianz zwischen Tang und Tubo“ steht seit tausend Jahren vor dem Tor des Jokhang-Tempels und zeugt von der tiefen Freundschaft der nationalen Einheit.

In der Altstadt von Lhasa gibt es 56 antike Höfe, die vom 7. Jahrhundert n. Chr. bis in die 1950er Jahre eingerichtet sind. Um diese alten Gebäude zu schützen und das Wohnumfeld zu verbessern, hat die Stadt Lhasa in den vergangenen Jahren die Instandhaltung und den Schutz der 56 Höfe durchgeführt. Viele davon sind zur touristischen und kulturellen Visitenkarte Lhasas und zu einem Fenster des neuen Lebens geworden, das die langfristige Stabilität sowie die harmonische und stabile Entwicklung Tibets zeigt.

Die Höfe sind die Orte, in denen man lebt, und sie spiegeln auch die ethnische Einheit Tibets wider. In vielen Höfen der Altstadt von Lhasa leben neben den Tibetern auch Han, Hui, Bai und andere ethnische Gruppen, die unterschiedliche Sitten, Gebräuche und Sprachen haben. Dies führt unweigerlich zu kleinen Streitigkeiten und Reibereien in ihrem täglichen Leben. Aber sie werden mit der Zeit vergehen und durch wahre Liebe aufgelöst werden. An sonnigen Nachmittagen versammeln sich die Menschen zu zweit oder zu dritt im Hof, um über ihr Familienleben zu sprechen und zu basteln. Das Lachen und die Gespräche klingen warm und fröhlich.

(Redakteur: Daniel Yang)

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020200721517528355166.jpg 10.png W020200530666396956916.jpg
12345