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Erkundung der touristichen Ressourcen Zayüs in Tibet

Datum: 28.10.2020, 16:23 Quelle: China Tibet Online

Die Großgemeinde Shang-Zayü befindet sich im Südwesten der Stadt Nyingchi im Autonomen Gebiet Tibet und gehört zu den Grenzgemeinden des Kreises Zayü. Die Großgemeinde hat eine gesamte Fläche von 4300 Quadratkilometern.

Die Großgemeinde Shang-Zayü liegt im Schnitt 1900 Meter über dem Meeresspiegel. Dort herrscht ein gemäßigtes Klima und die jährlichen Niederschläge sind reichlich. Der Fluss Azha, einen Nebenfluss des Flusses Gongri-Gabuqu fließt an ihr vorbei und die dortigen, natürlichen Ressourcen sind reichlich vorhanden. In der Großgemeinde gibt es Sehenswürdigkeiten wie den tausendjährigen Gletscher Azha, das Sandelholz Migu, das traditionelle Dorf Xiba etc.

Das Dorf Xiba ist ein Dorf, in dem konzentriert Angehörige der Lhoba wohnen, und es ist das einzige Lhoba-Dorf des Kreises Zayü. Jeder Haushalt hat einen geräumigen, ordentlichen Hof.

Da die Lhoba seit einer langen Zeit verstreut in den Gebirgen und Schluchten auf der südlichen Seite des Himalaya seit einer langen Zeit, mangelt es ihnen an Kontakten mit der Außenwelt. Diese Abkapselung führte dazu, dass die Lhoba seit einer langen Zeit in einem primitiven Zustand leben. Daher werden sie von chinesischen und ausländischen Forschern als „lebende Fossilien“ der kulturellen Antropologie bezeichnet. Die Lhoba haben eine Sprache, aber keine Schrift, weswegen ihre Kultur in erster Linie mündlich überliefert wird. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich die Lhoba-Angehörigen, die den Dörfern des Kreises Zayü lebten, auf den Aufruf des Staates zum Aufbau des Grenzgebiets und der Verteidigung der Grenze hin konzentriert im Dorf Xiba angesiedelt.

In den letzten Jahren hat sich im Dorf Xiba gewaltig verändert. Ein Dorffunktionär sagte: „Die Funktionäre der Tibet-Unterstützung haben die Brücke des Dorfes repariert und Straßen gebaut. Dann können wir rausgehen. Für den Getreideanbau und die Entwicklung des Tourismus zu Hause gibt es eine Grundlage.“

Mit der Unterstützung der Funktionäre der Tibet-Unterstützung hat das Dorf Xiba den Anbau wertvoller, traditioneller, chinesischer Heilkräuter wie Dendrobium officinale Kimura et Migo etc. eingeführt. Dendrobium officinale Kimura et Migo hat den Ruf „Pflanzliches Gold“ und ist ein wertvolles Heilkraut mit einem sehr hohen, pharmazeutischen Wert. Der künstliche Anbau dieser Pflanz bringt einen hohen Profit ein. Heute beträgt das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen im Dorf Xiba über 120.000 Yuan und ist das erste Dorf, die die Marke 10.000 Yuan überschritten hat, der Großgemeinde Shang-Zayü.

(Redakteur: Daniel Yang)

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