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Die erste „Überholung“ des Klosters Labrang in Gansu ist im Wesentlichen abgeschlossen

Datum: 20.11.2020, 09:33 Quelle: China Tibet Online

Das achtjährige Projekt zum Schutz kultureller Relikte im Koster Labrang wurde im Wesentlichen abgeschlossen und umfasste sechs Teile: Gebäude für kulturelle Relikte, Öldekoration, Wandgemälde, Umbau der Stromkreisbeleuchtung, Sicherheit und Brandschutzsysteme. Bisher wurden mit Ausnahme von zwei buddhistischen Hallen und einigen Ölmalereiprojekten, die noch nicht fertig sind, andere Projekte abgeschlossen.

Das Kloster Labrang am westlichen Vorort der Kreisstadt Xiahe ist eines der sechs Hauptklöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Seit seiner Gründung im Jahr 1709 wurden nach und nach sechs große Schulen und 84 große und kleine buddhistische Hallen eingerichtet, die für ihre rigorose Wissenschaft und ihre große Anzahl von Gelehrten bekannt sind. 1982 wurde das Kloster vom Staatsrat als ein schwerpunktmäßig vom Staat geschützter Kulturgegenstand ausgewiesen.

Im Laufe der Jahre wurde das Labrang-Kloster viele Male von Mönchen und der Regierung restauriert und geschützt. Aber wegen des Alters des Gebäudes und der natürlichen Schäden muss die Infrastruktur wie der Schutz von Kulturdenkmälern, die Wasserversorgung, die Entwässerung, die Heizung, die Stromversorgung, die Kommunikation und die Hauptstraße des Klosters verbessert oder neu gebaut werden. Als Reaktion darauf investierte die Regierung 2012 insgesamt 305 Millionen Yuan, um das Projekt zum Schutz kultureller Relikte im Labrang-Kloster zum ersten Mal umfassend zu eröffnen.

Dieses Schutzprojekt ist die größte umfassende Schutzrestaurierung des Klosters Labrang seit seiner Errichtung. Die Investition in die Reparatur kultureller Relikte hat 160 Millionen Yuan überschritten.

„Die alten Kulturgegenstände sollen nach der Restaurierung immer noch alt aussehen“ ist das Prinzip, das man bei der Restaurierung des Labrang-Klosters verfolgt. Der ursprüngliche Zustand der Kulturgegenstände soll nicht verändert werden, und auf Authentizität, Integrität und minimale Eingriffe wird bestanden.

Bei den früheren Klosterrestaurierungen wurden die Reparaturarbeiten für jedes Teilprojekt in der Regel in Intervallen von mehreren Jahren durchgeführt. Allerdings ist der Kulturgegenstand Kloster Labrang auch eine Touristenattraktion, und im Jahr werden wichtige buddhistische Aktivitäten abgehalten. Man musste die Bedürfnisse des Klosters und des Bauherrn aufeinander abstimmen. Auch wegen der kürzeren möglichen Bauzeit auf dem Hochland und der Schwierigkeit der Koordination dauerte das Projekt insgesamt acht Jahre.

Die Wandgemälde stellen den Hauptbestandteil der Kultur des tibetischen Buddhismus im Labrang-Kloster dar. Mit dieser Restaurierung wurden die Wandgemälde in den buddhistischen Hallen zum ersten Mal seit der Gründung des Klosters restauriert. Das Schutzprojekt umfasste insgesamt die Wandgemälde in sieben buddhistischen Hallen, und wurde vom Dunhuang-Forschungsinstitut durchgeführt.

Das lobenswerteste für dieses Schutzprojekt ist die Durchführung von Sicherheits- und Brandschutzsystemprojekten, die es dem Labrang-Kloster ermöglicht haben, die Sicherheit jahrhundertealter kultureller Relikte von null an in dieser Hinsicht zu gewährleisten.

Bisher ist das Projekt zum Schutz kultureller Relikte im Labrang-Kloster im Wesentlichen abgeschlossen, und der unvollendete Teil wird im April nächsten Jahres beginnen.

Quelle: chinanews.com

(Redakteur: Daniel Yang)

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