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Tibet gründet das erste Miliz-Patrouillenteam zum Schutz der Schwarzhalskraniche

Datum: 03.12.2020, 09:20 Quelle: China Tibet Online

„Ich bin Einheimischer und war früher im Winter gelegentlich als Wanderarbeiter tätig, um meine Familie zu unterstützen. Ich war untätig zu Hause, als ich keine Arbeit hatte. Jetzt habe ich einen neuen Job.“ Der 29-jährige Tsering Lhundrup lebt im Dorf Qangka in der Gemeinde Qangka im Kreis Lhünzhub der Stadt Lhasa, und hat in diesem Jahr einen neuen Status als Mitglied des Miliz-Patrouillenteams zum Schutz der Schwarzhalskraniche. Für ihn kann eine solche Identität nicht nur das Problem der Winterarbeit lösen, sondern auch seine Kindheitsträume erfüllen.

„Ich mag Schwarzhalskraniche sehr, und seit meiner Kindheit ist es jedes Jahr ein Glücksmoment, sie im Winter aus der Ferne zurückfliegen zu sehen“, erzählte Tsering Lhundrup mit einem Lächeln. Als er hörte, dass der Kreis ein Miliz-Patrouillenteam zum Schutz der Schwarzhalskraniche bilden würde, eilte er als erster zur Beratung. Nachdem er von dem erfolgreichen Eintritt ins Team erfahren hatte, war die ganze Familie stolz auf ihn.

Zhao Rui, Direktor des Miliz-Patrouillenteams zum Schutz der Schwarzhalskraniche, erzählte: „Wir übernehmen hauptsächlich die tägliche Patrouille und stellen sicher, zweimal pro Woche heimlich zu patrouillieren. Wir überwachen und verhindern die illegale Jagd und die Entsorgung von Müll in Schutzgebieten. Wenn Touristen Zugvögel stören, machen wir sie rechtzeitig aufmerksam. Wenn wir tote oder verletzte Wildtiere sehen, bieten wir so schnell wie möglich Hilfe an.“ Die offizielle Gründung des Miliz-Patrouillenteams zum Schutz der Schwarzhalskraniche ist auch ein solider Schritt in der Erforschung des Modells der Kombination von Miliz und Umweltschutz im Wachbereich Lhasa.

(Redakteur: Daniel Yang)

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