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US-Politiker sind schuld an COVID-19

Datum: 14.05.2020, 08:58 Quelle: German.cri.cn

“Die US-Spitzenpolitiker müssen die Verantwortung nicht nur für den Tod der eigenen Bevölkerung, sondern auch für den anderer Bevölkerungen der Welt tragen.” So kritisierte der renommierte US-Experte Noam Chomsky vor kurzem in einem Interview die US-Administration.

Die Worte treffen zu: Wegen Fehlurteilen und Versäumnissen einiger US-Politiker ist die Zahl der Toten mit dem neuartigen Coronavirus in den USA dratisch gestiegen. Es hat auch dazu geführt hat, dass sich die Epidemie weltweit ausbreitet. Auch stehen diese Politiker der internationalen Zusammenarbeit bei der Epidemiekontrolle im Wege, indem sie beispielsweise die Schuld auf Andere abwälzen, die medizinischen Güter anderer Staaten “abfangen”, die US-Beitragszahlungen an die WHO stoppen und andere Staaten bei der Entwicklung eines Impfstoffes unterdrücken. In diesem Sinne sind sie Unruhestifter im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie geworden.

Das Virus kennt keine Staatsgrenzen. Mit insgesamt mehr als 1,4 Millionen Infektionen, etwa einem Drittel der Gesamtzahl der Welt, sind die USA dem weltweiten Kampf gegen das Virus zur Last gefallen. Zu Anfangszeiten der Epidemie zeigte die US-Entscheidungsträger trotz Warnungen Chinas und der WHO große Arroganz, es schien, dass sie alles in petto hätten. Als aber die Situation außer Kontrolle zu geraten drohte, zeigten sie sich noch immer unwissend und versuchten dann, die Schuld von sich zu schieben und Sündenböcke zu finden, anstatt ihre Fehler zu korrigieren. Dazu kommentierte das US-Magazin “The Atlantic”: “Wir leben in einem gescheitertem Staat ... Mit ihrem Abschneiden scheinen die USA ein Staat mit rückständiger Infrastruktur und einer versagenden Regierung zu sein.” Also, in den Augen einiger US-Politiker zählen wohl die politischen Privatinteressen mehr als Menschenleben.

Nun müssen die USA selbst unter den Folgen leiden -- sie sind der Exporteur des Virus geworden. Die kandanische Zeitung “National Post” berichtete unter Berufung auf Statistiken mehrerer kanadischen Provinzen, dass das Virus in Kanada von amerikansichen Touristen eingeführt worden sei. Das japanische staatliche Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten stellte anhand der Mutationen des Virus fest, dass es höchst wahrscheinlich sei, dass das sich in Japan verbreitete Virus aus Europa und Amerika stamme. Dadurch wird auch die globale Hygiene- und Gesundheitssicherheit gefährdet.

Der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci sagte am Dienstag vor dem US-Senat, die reale Zahl der Menschen, die an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben seien, sei sicherlich höher als die offiziellen Angaben. Er führte New York als Beispiel an und argumentierte, dass Infizierte zu Hause gestorben sein könnten, ohne aber auf das Virus getestet zu werden. Damit seien sie auch nicht in die offizielle Statistik gekommen. In diesem Sinne ist die Epidemie in den USA eine von Menschenhand geschaffene Verwüstung.

(Redakteur: Daniel Yang)

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