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Armutsrate in Tibet soll zum Ende des Jahres um 60 Prozent sinken

Datum: 21.10.2014, 09:17 Quelle: german.china.org.cn

Die Armutsrate im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Tibet soll sich zum Ende des Jahres um 60 Prozent im Vergleich zum Jahre 2010 reduziert haben. Damit rechnen die Behörden der Region.


Man gehe davon aus, dass seit 2011 bis zum Ende dieses Jahres eine halbe Million Menschen aus der Armut befreit werden könnten, sagte Hu Xinsheng von den Örtlichen Behörden für Armutsbekämpfung. Die Region werde auch weiterhin ihr Augenmerk auf die Genauigkeit und die Effizienz der Armutsbekämpfung richten, sagte Hu.


Nach der aktuellen Armutsgrenze des Landes, die bei 2300 Yuan (292 Euro) liegt, gab es in Tibet zum Ende des Jahres 2010 insgesamt 830.000 Menschen unter dieser Grenze. Dies entsprach rund 34 Prozent der Gesamtbevölkerung in dem Autonomen Gebiet und war damit die höchste Armutsrate in ganz China.


In diesem Jahr will Tibet rund 130.000 Menschen aus der Armut helfen. Dies soll mit einer Regierungsunterstützung von 1,7 Milliarden Yuan geschehen.


Bislang wurden im Zuge des großen Projektes der Armutsbekämpfung beispielsweise 100.000 Bauern und Hirten in neue Häuser umgesiedelt. Das Umzugsprojekt startete 2011 und wurde von dem Gebiet mit 550 Millionen Yuan unterstützt.
Im Rahmen des Projekts erhielt jeder Haushalt staatliche Subventionen zwischen 12.000 und 25.000 Yuan, um neue Häuser zu bauen. Viele Menschen in Tibet leben unter extrem schlechten sanitären Bedingungen.
 
(Editor: Lee)

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