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Analyse: Wird Tibet ärmer von Subventionen?

Datum: 06.02.2015, 14:28 Quelle: China Tibet Online

Am 29. Januar hat die Organisation „Human Rights Watch“ (HRW), deren Sitz in New York in den Vereinigten Staaten ist, hat den „Weltmenschenrechtsbericht des Jahres 2015“ veröffentlicht und darin die Menschenrechtsprobleme, die China betreffen, kommentiert.
Dieser Bericht weist darauf hin, dass die Subventionen der chinesischen Regierung für Tibet dazu geführt hätten, dass die Tibeter ärmer und mehr davon abhängig würden.

Ein Professor des Forschungsinstituts der gesellschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung Westchinas hat aus wirtschaftlichen Perspektiven wie dem Gesundheitswesen, der Armutsbekämpfung, der Altersversorgung sowie der Arbeitsmarktpolitik die Behauptungen darin widerlegt.

Können alle Kranken versorgt werden?

2014 beträgt der Beitrag der privaten Krankenversicherung der städtischen Bevölkerung 360 Yuan (etwa 50 Euro) und jede Person muss lediglich 60 Yuan (rund 8,4 Euro) zahlen; neugeborene Kinder dürfen an der Krankenversicherung teilhaben, ihr Beitrag entspricht nur der Hälfte des einesErwachsenen.
Ab 2012 dürfen Mönche und Nonnen, die das 18. Lebensjahr schon erreicht haben, freiwillig Mitglied der Basiskrankenversicherung der städtischen Bevölkerung der Gemeinen oder Städte, in denen sich ihre Klöster befinden, werden, egal, wo die Mönche und Nonnen als Einwohner angemeldet sind.

Gleichzeitig wird die Langstreckenabrechnung angewandt, weil die Qualität der medizinischen Dienstleistungen Tibets im Vergleich mit der anderer Verwaltungsgebiete Chinas schlechter ist. Dies dient auch dazu, dass die Einwohner Tibets Ärzte in anderen Verwaltungsgebieten Chinasleichter aufsuchen können.

Vorher waren die Mönche und Nonnen auf dieAlmosen der Gläubigenangewiesen, wenn sie zum Arzt gehen mussten. Nun machen sie Gebrauch von der grundlegenden Gesundheitspolitik der Regierung.

Wird den Armen geholfen?

Schon 1996 wurde ein Pilotprojekt zum Existenzminimum unter den städtischen Einwohnern des Autonomen Gebiets Tibet umgesetzt. 2013 wurde der Standard dafür auf 1750 Yuan (rund 245 Euro) jährlich pro Kopf erhöht. Insgesamt 329.000 Personen profitieren davon.

Ab 2012 sind Mönche und Nonnen auch ins Sozialsicherungssystem aufgenommen. In dem Jahr betrug das Existenzminimum von Mönchen und Nonnen 400 Yuan (etwa 56 Euro) monatlich pro Kopf. Wenn ihr Einkommen im Kloster unter400 Yuan (rund 56 Euro) liegt, dann sorgt die Regierung dafür, dass ihr Einkommen 400 Yuan (rund 56 Euro) erreicht.

Werden die Älteren versorgt?

Zurzeit gibt es in Tibet 200.000 Senioren, die älter als 60 Jahre sind.2013 bezogjede Person monatlich 120 Yuan (rund 16,8 Euro).Nach dem Prinzip der Freiwilligkeit können erwachsene Mönche und Nonnen an der Sozial- und Rentenversicherung der städtischen Bevölkerung der Städte oder Gemeinden, in denen sich ihre Klöster befinden, teilhaben. Nachdem sie nicht weniger als 15 Jahre in Folge eingezahlt haben, dürfen sie ab dem 60. Lebensjahr eine Rente beziehen.Bis dahin ist das ganze Autonome Gebiet Tibet vollständig ins Rentenversicherungssystem aufgenommen.Eine Situation, in der die Altersversorgung von Mönchen und Nonnen auf dieAlmosen der Gläubigen angewiesen ist, kommt somit nie wieder vor.

Können Arbeitskräfte Jobs finden?

Im Jahr 2006 hat die Regierung die unterstützende Arbeitsmarktpolitik in Form von Arbeitsplätzen zum Allgemeinwohl erlassen.Die Arbeitsplätze zum Allgemeinwohl zielen in erster Linie darauf ab, die Sozialschwächeren unterzubringen. Die Schwerpunkte dieser Politik sind Mitglieder der Familien ohne Erwerbstätige, städtische Arbeitslose, Behinderte, die bis zu einem gewissen Grad arbeitsfähig sind und den Wunsch zum Arbeiten haben, Hochschulabsolventen usw.EinigeLeute, die Arbeitsplätze zum Allgemeinwohl besetzt haben, meinen, dass diese Politik ihnen einen sicheren Beruf und ein sicheres Einkommen gegeben habe. Gleichzeitig hätten sie Gelegenheiten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Die Entwicklungspolitik, die für Tibet tolerant ist, richtet sich an die Einwohner der nationalen Minderheiten in Tibet.Das bedeutet, dass nicht nur die Tibeter in Tibet, sondern auch andere Volksgruppen wie die Monba, die Lhoba, die Han-Chinesen usw. von dieser Politik profitieren können.

(Editor:Soong)

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