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Tibet: Screening angeborener Herzfehler geht reibungslos vonstatten

Datum: 28.05.2018, 09:09 Quelle:






Seit einigen Jahren ist die chinesische Zentralregierung auf die Situation aufmerksam geworden, dass in den nomadischen Gebieten Tibets die medizinische Infrastruktur rückständig ist und es an medizinischen Fachkräften mangelt. Sie hat daraufhin die Förderung in Bereichen der Maßnahmen, Geldmittel und Fachkräfte für Tibet aufstockt. Tibet nutzt die Gelegenheit und treibt die Armutsbekämpfung voran. Schwerpunktmäßig treiben sie die Behandlung der Patienten schwer wiegender Krankheiten wie Echinokokkose, angeborene Herzfehler von Kindern und Hochplateau-Rheuma voran. Darin haben sie große Erfolge erzielt.

Der Kreis Xaitongmoin befindet sich im Nordosten der bezirksfreien Stadt Xigazê in Tibet. Sein Name bedeutet im Tibetischen „Man freut sich, wenn man es sieht.“ Am 24. Mai haben 5 Mediziner der Abteilung Kinderherzchirurgie des Krankenhauses Anzhen in Beijing für 57 Kinder, die im Verdacht eines angeborenen Herzfehlers standen, Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Dabei wurden 20 positive Fälle diagnostiziert. Die Mitarbeiter werden sie nach und nach zur weiteren Behandlung nach Beijing bringen.

Der angeborene Herzfehler ist eine Erkrankung, die die Gesundheit der Kinder sehr gefährdet. Darüber hinaus ist er einer der wichtigsten Gründe dafür, dass manche tibetischen Familien in Armut geraten. Das diesmalige Screening hat die Unannehmlichkeiten, dass Kinder und Eltern wegen ärztlicher Besuche hin und her pendeln müssen, gelindert und erleichtert es den Kindern sowie ihren Eltern, mit der Krankheit umzugehen.

Quelle: Tibet.cn

(Editor: Daniel Yang)

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