Thema:

Polar 2018 in Davos: Chinesische Wissenschaftler für Drei-Pole-Zusammenarbeit

Datum: 22.06.2018, 14:25 Quelle: China Tibet Online

Die vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Antarktisforschung (SCAR) und dem International Arctic Science Committee (IASC) organisierte 2018 SCAR/IASC Open Science Conference & Open COMNAP Session (Polar 2018) findet vom 19. bis 23. Juni im schweizerischen Davos statt. Mehrere Wissenschaftler aus China, darunter das Akademiemitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften Yao Tandong, haben dabei einen Vortrag gehalten.

Während der Konferenz haben chinesische Wissenschaftler wie Yao Tandong die „Initiative für die kooperative Forschung über den dritten Pol (das tibetische Hochland), den Südpol und den Nordpol“ ergriffen und das Symposium „Vom dritten Pol zu drei Polen“ veranstaltet. Wissenschaftler aus China, Norwegen, und den USA haben nacheinander einen Vortrag gehalten und in hochrangigen Expertengruppen diskutiert.

Laut Yao sind der Südpol, der Nordpol und der dritte Pol die weltweit sensibelsten Gegenden für den Klimawandel. Die Umweltänderungen zwischen den drei Polen sind auch miteinander verbunden. Die Gegenden der drei Pole sind sehr wichtig für die Wasserressourcen, die nachhaltige Entwicklung des ökologischen Systems sowie die Katastrophenvorbeugung und -reduzierung. Um die Herausforderungen des globalen Klimawandels zu behandeln und die Multikreise-Forschung des Geosystems in den Gegenden von drei Polen besser zu fördern, ist eine Drei-Pole-Zusammenarbeit von mehreren Parteien dringend.

Professor Nils Chr. Stanseth von der norwegischen Universität Oslo sagte: „Die von chinesischen Wissenschaftlern ergriffene Drei-Pole-Initiative ist sehr wichtig und kann die Institutionen und Kräfte aus drei Bereichen koordinieren, damit die Wissenschaftler aus China und anderen Ländern davon profitieren. China hat viele ausgezeichnete Wissenschaftler. Ich habe bei der Zusammenarbeit mit ihnen auch viel erhalten.“

Seit fast 15 Jahren beschäftigt sich Dr. Tobias Bolch aus der schweizerischen Universität Zürich mit der glaziologischen Forschung. Er sagte: „In der Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern habe ich sehr offenbar die schnelle Entwicklung Chinas im Bereich Geowissenschaften wahrgenommen. Die chinesischen Wissenschaftler haben auch immer größere internationale Einflusskräfte.“

In den vergangenen Jahren hat die Forschung über den dritten Pol in den Bereichen Veröffentlichung von Erfolgen und internationale Kooperation viele Fortschritte erzielt, die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zur Drei-Pole-Zusammenarbeit ist Akademiemitglied der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften und Professor der Universität Gothenburg, Deliang Chen, voller Zuversicht. Er sagte: „Diese Konferenz hat zum ersten Mal den dritten Pol auf einen wichtigen Platz gestellt. Dies zeigt, dass alle gemeinsam erkannt haben, dass die Polarforschung für den globalen Klimawandel sehr wichtig ist. Die Forschung über den dritten Pol ist gerade ein wichtiger Bestandteil der Polarforschung. Diese Konferenz hat bereits viele konkrete Fragen und Schritte über die Drei-Pole-Zusammenarbeit betroffen. Die diesbezüglichen Diskussionen sind auch fruchtbar.“

Die Weltpolarkonferenz findet alle zwei Jahre statt und ist ein wissenschaftliches Treffen im Bereich Forschung über die Weltpole und hohe Höhenlagen. Die Konferenz ist dazu gewidmet, der Behandlung gegen die gemeinsamen Herausforderungen in den Polarregionen und in den Regionen mit hohen Höhenlagen wissenschaftliche Unterstützung anzubieten. Mit der Unterstützung der Schweizerischen Kommission für Polar –und Höhenforschung nahmen fast 3000 Wissenschaftler an der diesjährigen Konferenz teil. Mehrere berühmte Wissenschaftler aus China haben auf Einladung daran teilgenommen und einen Vortrag gehalten.

 

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

Auch interessant

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

640.jpg
12345