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Lhoka: Erfolg bei der Armutsbekämpfung

Datum: 09.07.2018, 13:39 Quelle:



Lhoka ist die Wiege des tibetischen Volkes und der Ursprungsort der tibetischen Kultur. Hier gibt es den ersten Palast, das erste Feld, das erste Dorf Tibets…

Neulich hat der Reporter mehrere Kreise und Dörfer Lhokas besucht, um die dortigen Geschichten der Armutsbekämpfung zu sammeln.

Industrie fördert Wohlstand

Im Wohlstandvorbilddorf der Gemeinde Mam der Stadt Lhoka wurde in der Abenddämmerung ein Lagerfeuer angezündet. Die Dorfbewohner in bunten Trachten haben angefangen, den Gorchom-Tanz zu tanzen.

Dekyi Tsomo, der eine Familienpension betreibt, sagte: „Nun läuft mein Geschäft sehr gut. Um die Touristen besser zu unterhalten, haben die Dorfbewohner ein Team des Gorchom-Tanzes gegründet.“

Seit einiger Zeit treibt die Gemeinde Mama den Aufbau von Vorbilddörfern voran und entwickelt den Tourismus. Dadurch können die Einwohner davon leben. Ihre Einkommen konnten in großem Maß gesteigert werden.

Bis heute hat die Stadt Lhoka insgesamt 185 Projekte zur Armutsbekämpfung durchgeführt und 79 davon abgeschlossen. Sie haben insgesamt 2,486 Milliarden Yuan (rund 320 Millionen Euro) investiert. 18.570 Personen profitieren davon. Über 20 Unternehmer wurden erfolgreich zur Armutsbekämpfung angelockt. Dies hat mehr als 4500 Arbeitsplätze geschaffen. 2017 hat dies der Bevölkerung ein Einkommen von über 100 Millionen Yuan (etwa 12,85 Millionen Euro) gebracht; die Bauarbeiten der angelockten Projekte haben das Einkommen der Bevölkerung um über 26 Millionen Yuan (ca. 3,34 Millionen Euro) erhöht.

Erste Erfolge der Armutsbekämpfung

“Durch die diesjährige Beamtenaufnahmeprüfung habe ich einen Platz als Kindergärtnerin in der Region Xigazê bekommen.“ Soinam Wangmu sagte: „Als Kindergärtnerin strebe ich danach, mein Hochchinesisch auf ein qualifiziertes Niveau zu bringen. Die Kinder sind zwar jung, aber auf unterschiedliche Sachen sind sie sehr neugierig. Außerdem muss ich mich in Kinderpsychologie auskennen. Ich muss viele Bücher lesen, um meine Kenntnisse in diesem Bereich auszubauen.“

“Die Schwierigkeiten sind nur vorübergehend. Sobald man sich bemüht, hat jeder eine Chance, erfolgreich zu werden. Die Mitarbeiter des Arbeitsteams, das im Dorf stationiert ist, ermutigen mich immer wieder.“ Soinam Wangmu meint: „Infolge der Hilfe und Ermutigung vieler Kreise der Gesellschaft bin ich selbstbewusster geworden. Jeden Morgen stehe ich unbeirrbar auf, um Bücher zu lesen. Wissen kann wirklich das Schicksal verändern.“

Die Wende ist dieses Jahr gekommen. Soinam Wangmu ist durch die Beamtenaufnahmeprüfung zur Beamtin geworden.

Wohlstandsprojekt wärmt das Herz

Um die Probleme allein lebender Senioren des Kreises Cona zu lösen, hat der Kreis 2015 das Zentralversorgungszentrum gegründet.

Durch Besuche hat der Reporter gesehen, dass das Zentrum mit allem Drum und Dran ausgestattet worden ist. In den Zimmern waren ordentlich Gegenstände des täglichen Lebens wie Betten, Fernseher, Bonsais etc. nebeneinander. Senioren waren beieinander und spielten Schach oder Karten oder sangen.

“Hier führe ich ein gutes Leben. Das Essen in der Kantine ist lecker. Jedes Jahr wird uns zweimal Kleidung zugeteilt. Unsere Zimmer werden von Mitarbeitern gesäubert“, sagte der allein lebende Senior Tenzin glücklich.  

Quelle: Xinhua.net

(Redakteur: Daniel Yang)

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