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Wohltätige Projekte helfen bei Armutsbekämpfung

Datum: 10.07.2018, 14:03 Quelle:


Yushu in der Provinz Qinghai ist eine relativ strukturschwache Region. Die Nichtregierungs-Wohltätigkeitsorganisation Qinghais hat in Yushu ein Projekt zur Armutsbekämpfung durchgeführt. Es hat 160 einheimische, ärmere, tibetische Frauen als Ziel. Durch Schulungen zu Herstellungstechniken tibetischen Tees, die Gründung von Teambuilding-Teams, die Organisation kultureller Präsentationen durch die Frauen usw. wurden Frauen Fertigkeiten zur Armutsbekämpfung vermittelt.

“In tibetischen Regionen ernährt man sich zumeist von Fleisch. Der tibetische Tee kann die Verdauung von Fett fördern, Strahlen bekämpfen, Vitamine liefern, usw. Außerdem haben die Tibeter das Sprichwort, dass man lieber drei Tage kein Fleisch isst, statt an einem einzigen Tag keinen Tee zu trinken. Nach dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Yushu hat sich der Lebensstil der Menschen geändert und die Kultur weist eine Tendenz zur Homogenisierung auf. Der tibetische Tee als immaterielles Kulturerbe hat das Risiko, dass er keine Erben hat.“ Zuständige des Projekts meinen, dass das Projekt Tibeterinnen Fertigkeiten zur Armutsbekämpfung vermittle und darüber hinaus die Kultur des tibetischen Tees schütze und weiterführe.“

“Ich habe früher noch nie an solchen Schulungen teilgenommen und konnte nur zu Hause kochen oder mich um Senioren oder Kinder kümmern. Durch die Schulungen habe ich gelernt, wie man tibetischen Tee verpackt. In Zukunft kann ich Tee eintüten und dadurch meine Familie finanziell unterstützen.“

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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