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Das neue Leben der Qamdoer Bürger in Lhasa

Datum: 16.10.2018, 09:09 Quelle: China Tibet Online

Vor einigen Tagen stiegen 45 Familien mit 206 Personen aus dem Kreis Gonjo der Stadt Qamdo des Autonomen Gebiets Tibet voller Aufregung und Erwartungen in den Bus nach Lhasa ein. Mit der Abfahrt der Kolonne begann offiziell die zweite Runde des gesamten überstädtischen Umzugs nach Lhasa zur Armutsbekämpfung des Viertels Sanyan der Stadt Qamdo.

Am Vormittag des 12. Oktober kam die Kolonne im Wohnviertel Dejikangsa in der Wirtschaftserschließungszone der Stadt Lhasa an. Die wartenden Bürger, die in der ersten Runde hierher gezogen sind, überreichten den neuen Nachbarn Hadas und beglückwünschten sie von Herzen. Mit Hilfe der Mitarbeiter bekamen die Bürger die Schlüssel der neuen Wohnungen und brachten mit der Hilfe der neuen Nachbarn ihr Gepäck in ihr neues Zuhause.

Die Familie Padma Lhamo brachte das Gepäck in die neue Wohnung und begann dann, voller Neugier das neue Zuhause zu erkunden, bevor sie das Gepäck auspackte. Sie sahen sich alle Zimmer eins nach dem anderen an und konnten ihre Freude nicht zum Ausdruck bringen. In der Wohnung der Familie Padma Lhamo stehen alle elektronischen Geräte und Möbel wie Fernseher, Kühlschrank, Waschmaschine, Gasherd, Schnellkochtopf und Sofa im tibetischen Stil von der Regierung einheitlich bereit.

„Ich freue mich und bin sehr berührt, dass so viele Menschen uns begrüßt haben und uns mit dem Gepäck geholfen haben. Die Wohnung ist gut. Meine Mutter mag sie sehr. Ich bin davon überzeugt, dass mein Vater sie auch mögen wird, wenn er in einigen Tagen ankommt. Gerade habe ich herausgefunden, dass es im Wohnviertel auch einen Kindergarten gibt. Es ist praktischer, wenn mein jüngerer Bruder in Zukunft zur Schule geht“, so Padma Lhamo.

Padma Lhamos Mutter Boga legt die mitgebrachten Lebensmittel wie Yakfleisch und Yakbutter in den Kühlschrank und erzählt, dass früher das Einkommen der Familie sehr unstabil gewesen sei. Ihre Familie habe ein kleines Teehaus bewirtschaftet und in der richtigen Saison in den Bergen Tibetische Raupenpilze gesammelt. Später sei Padma Lhamos Oma krank  geworden und das Teehaus verkauft worden. Nun gebe es in Lhasa mehr Arbeitschancen. Sie und ihr Mann könnten ein stabiles Einkommen haben.

Informationen zufolge sind 25 Familien mit 124 Personen aus dem Viertel Sanyan in der ersten Runde am 29. Juni dieses Jahres in den neuen Bezirk Liuwu und die Wirtschaftserschließungszone der Stadt Lhasa gezogen. Neben den vom Wohnviertel angebotenen Arbeitsplätzen unter anderem für Putzfrauen und Sicherheitspersonal können die umgezogenen Bürger mit der Hilfe der Regierung aufgrund der reichen Beschäftigungsressourcen der Wirtschaftserschließungszone der Stadt Lhasa mehr Arbeitschancen bekommen.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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