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Guo Weimin weist Zweifel über „Seidenstraßen-Initiative“ zurück

Datum: 06.03.2019, 09:00 Quelle: China Tibet Online

Am 2. März um 15 Uhr fand die Pressekonferenz zur 2. Tagung des 13. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) in der Großen Halle des Volkes in Beijing statt. Guo Weimin trat zum ersten Mal als Pressesprecher der PKKCV-Tagung auf, informierte die in- und ausländischen Medien über die diesjährige Tagung und beantwortete die Fragen der Presse.

Auf der Pressekonferenz sagte ein Journalist, dass es bei der Förderung des Aufbaus der „Seidenstraßen-Initiative“ einige Zweifel gebe. Zum Beispiel schaffe China manchen öffentlichen Meinungen nach „Schuldenfallen“ und führe „regionale Hegemonie“ durch.

Dazu sagte Guo, seitdem China die „Seidenstraßen-Initiative“ aufgestellt habe, finde sie positives Echo bei verschiedenen Seiten. Bis Ende des vergangenen Jahres hätten mehr als 100 Länder und internationale Organisationen den Aufbau der „Seidenstraßen-Initiative“ aktiv unterstützt und daran teilgenommen. Eine große Reihe von schwerpunktmäßigen Projekten sei durchgeführt worden und habe Wirkung gezeigt. Dies habe die lokale Wirtschaftsentwicklung gefördert, das internationale Lob gewonnen und sei bei immer mehr Ländern beliebt.

Guo wies darauf hin, dass die Gründe der Schulden mancher Entwicklungsländer kompliziert seien und sich in der Geschichte gebildet hätten. Die chinesischen Investitionen machen in den Schulden dieser Länder einen relativ kleinen Anteil aus. „Unsere Projekte sind hauptsächlich Infrastrukturprojekte und kommen ihrer langfristigen Entwicklung zugute.“ Der Aufbau der „Seidenstraßen-Initiative“ bringe diesen Ländern Entwicklung und Hoffnung. Es mache keinen Sinn, dass man ihn für „Schuldfallen“ halte.

Die von China aufgestellte „Seidenstraßen-Initiative“ richte sich auf Frieden, Kooperation, Öffnung, Toleranz, gegenseitiges Lernen und Nutzen sowie allseitigen Gewinn. China halte an den Prinzipien gemeinsame Vereinbarung, gemeinsamer Aufbau und gemeinsame Teilhabe fest, was das Lob und die Anerkennung der Spitzenpolitiker und lokalen Einwohner von immer mehr Ländern gewonnen hat. Es habe nichts mit „regionaler Hegemonie“ zu tun.

Im April dieses Jahres findet in Beijing das 2. Seidenstraßen-Forum für Internationale Kooperationen statt. Von einem neuen Ausgangspunkt werde China gemeinsam mit den betreffenden Ländern den Aufbau der „Seidenstraßen-Initiative“ weiter fördern, so der Sprecher.

(Redakteur: Daniel Yang)

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