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Der 11. Panchen Lama besucht die Ausstellung über die demokratischen Reformen von Tibet

Datum: 18.04.2019, 10:01 Quelle: China Tibet Online

Am Nachmittag des 10. April besuchte der Panchen Lama in Begleitung von Sita aus der Abteilung für die Einheitsfront beim Zentralkomitee der Kommunistischen Partei (KP) Chinas im Beijinger Museum der tibetischen Kultur die Sonderausstellung zum 60. Jahrestag der demokratischen Reformen von Tibet mit dem Titel „Monument der Aufhebung der Leibeigenschaft“.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Einheiten, nämlich die Befreiung der Millionen Leibeigenen, der historische Sprung der Wirtschaft und Gesellschaft, der Schutz und die Entfaltung der ausgezeichneten traditionellen Kultur, der Schutz der Glaubensfreiheit und der Aufbau des schönen Tibet, und spiegelt die Veränderungen Tibets im Aufbau der Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und ökologischen Zivilisation seit 60 Jahren wider.

Monument der Aufhebung der Leibeigenschaft im Herzen

„In der tibetischen Geschichte gibt es viele Monumente. Manche sind auf Holzbrettern und manche in Stein geschnitzt. Jedoch ist das Monument der Aufhebung der Leibeigenschaft in die Herzen der Menschen geschnitzt“, sagte der 11. Panchen Lama. „Es ist nicht so, dass die KP Chinas einseitig in Tibet die demokratischen Reformen durchführen wollte, sondern dass die Partei unter der langfristigen und starken Erwartung des tibetischen Volkes dem Willen des Volkes entsprechend die demokratischen Reformen durchführte. Wie der 10. Panchen Lama gesagt hat, ist 1959 ein Jahr, in dem das tibetische Volk einen entscheidenden Sieg erzielt hat. Durch diese Ausstellung können mehr in- und ausländische Persönlichkeiten und junge Leute die historische Wahrheit erfahren sowie die hart erkämpften Errungenschaften der Reformen und das glückliche Leben hochschätzen. Zugleich ermutigt sie alle, die Anstrengungen zu verdoppeln und eine schönere Zukunft zu schaffen.“

Das tibetische Volk soll die demokratischen Reformen feiern

Der 11. Panchen Lama sagte, dass das tibetische Volk die demokratischen Reformen feiern solle. „Der Generalsekretär Xi Jinping hat mir bei unserem Treffen am 10. Juni 2015 mitgeteilt, dass ich die Geschichte gut lernen solle. Nur wenn man die historische Logik und Gesetzmäßigkeit kenne, könne man die Richtung der Gegenwart und der Zukunft meistern, keinen falschen Weg gehen und keine falsche Richtung auswählen. Alles heute sei nicht unbeabsichtigt, sondern durch verschiedene Faktoren von der Geschichte geschaffen. Es gebe eine Gesetzmäßigkeit. Nur wenn man diese Gesetzmäßigkeit kenne, könne man sich über die zukünftige Tendenz informieren.“

„Der tibetische Buddhismus ist in die wiederholte Verbreitungsphase eingetreten“

Der 11. Panchen Lama sagte, durch die demokratischen Reformen von Tibet wurde die grausame feudale Leibeigenschaft aufgehoben. Die drei großen Berge (Imperialismus, Feudalismus und bürokratischer Kapitalismus) im Weg des tibetischen Volkes wurden weggeschoben. Jedoch werden der tibetische Buddhismus und andere ausgezeichnete Merkmale der traditionellen tibetischen Kultur nicht zerstört, sondern besser geschützt.

„Die demokratischen Reformen von Tibet haben den tibetischen Buddhismus an der Wurzel gepackt, wodurch er den buddhistischen Lehren und Ideen besser entspricht und einen Weg der gesunden Entwicklung geht. Der 10. Panchen Lama hat gesagt, dass der tibetische Buddhismus in die wiederholte Verbreitungsphase eingetreten sei. Ich halte die wiederholte Verbreitungsphase dafür, dass der tibetische Buddhismus auf dem Weg, sich dem Sozialismus anzupassen, verbreitet wird.“ Zugleich wies der 11. Panchen Lama darauf hin, dass sie als religiöse Persönlichkeiten und Verbreiter des tibetischen Buddhismus dem Willen des Volkes entsprechend der Gesellschaft dienen sollten. Nur wenn der tibetische Buddhismus auf dem Weg der Förderung der gesellschaftlichen Entwicklung und des glücklichen Lebens des Volkes eine positive Rolle spiele, könne er sich weiterentwickeln und verbreiten. Wenn er im Widerspruch stehe, werde er in der Geschichte ausscheiden.

„Tibet entwickelt sich zu schnell“

Beim Besuch der Fotoausstellung „Tibet im Auge der Fotografen“ sagte der 11. Panchen Lama: „Tibet entwickelt sich zu schnell und erlebt zu große Veränderungen. Jedes Jahr sollte es ein Foto geben, sonst können sie die Entwicklung nicht widerspiegeln.“

Der 11. Panchen Lama bestimmte mit dem Lächeln und Nicken die Darstellungsform „Digitale Ausstellungshalle“ und sagte fröhlich: „Diejenigen, die Angst vor der Sauerstoffknappheit haben und nicht nach Tibet gehen, können hier die schönen tibetischen Landschaften betrachten.“

Viele Autoren der ausgestellten Werke haben persönlich die friedliche Befreiung und die demokratischen Reformen in den 1950er Jahren erlebt. Der 11. Panchen Lama sagte beim Besuch der Ausstellung, dass der Prozess der demokratischen Reformen von Tibet sie am meisten beeindruckt habe.

„Die betreffenden Behörden legen großen Wert auf mein Lernen und organisieren, dass ich verschiedene Regionen im ganzen Land besuche, in den tibetischen Regionen Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen und Gläubige treffe. Ich habe die Entwicklung, Veränderung und Errungenschaften des Aufbaus von Tibet in den vergangenen Jahren wahrgenommen. Ich wurde in den 1990er Jahren geboren, solle ständig erfahren und unaufhörlich lernen“, so der 11. Panchen Lama.

(Redakteur: Daniel Yang)

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