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CPAFFC führt Video-Gespräch mit der ÖGCF

Datum: 22.06.2020, 11:05 Quelle: German.people.com.cn

Am 17. Juni führte Lin Songtian, der Vorsitzende der Gesellschaft des Chinesischen Volkes für die Freundschaft mit dem Ausland (CPAFFC), ein Video-Gespräch mit Heinz Fischer, dem ehemaligen österreichischen Präsidenten und Präsidenten der Österreichischen-Chinesischen Gesellschaft (ÖGCF).

Zunächst dankte Lin Songtian Präsident Fischer und der ÖGCF unter seiner Leitung für ihre moralische und materielle Unterstützung im Kampf des chinesischen Volkes gegen die Corona-Pandemie und sagte, China halte an der Idee einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit und dem internationalen humanitären Geiste fest. Daher habe das Land während der Pandemie allen Ländern der Welt umfassende Unterstützung angeboten. Bis heute habe China mehr als 150 Ländern und vier internationalen Organisationen materielle Hilfe erbracht, der WHO zweimal jeweils 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt und angekündigt, die Schuldenrückzahlung von 77 Entwicklungsländern und -regionen auszusetzen. Daneben habe China medizinische Expertengruppen in 27 Länder gesendet, mehr als 180 Experten-Videokonferenzen mit über 170 Ländern abgehalten und den erfolgreichen „chinesischen Weg“ sowie das „chinesische Rezept“ zur Prävention und Bewältigung der Corona-Pandemie mit anderen Ländern der Welt geteilt. Daher erfahre China allgemeine Anerkennung von der internationalen Gemeinschaft.

Lin erwähnte auch die Lage in Afrika hinsichtlich der Pandemie. Er betonte, die Lage auf dem Kontinent werde immer ernster. Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Afrika habe China so früh wie möglich Erfahrungen mit Afrika geteilt und fast 150 Experten für die Eindämmung des Virus in elf afrikanische Länder geschickt. China habe Afrika sowohl auf offizieller als auch auf inoffizieller Ebene geholfen und lokal agierende chinesische Unternehmen und Gesellschaften hätten auch großzügig Hilfe geleistet.

Lin Songtian betonte zudem, die chinesisch-österreichischen Beziehungen hätten sich durch die gemeinsamen Bemühungen beider Seiten umfassend entwickelt, das gegenseitige politische Vertrauen werde immer stärker und beide Länder hätten bemerkenswerte Erfolge im Bereich der Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit erzielt. Im nächsten Jahr feiern China und Österreich das 50. Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischer Beziehungen. Die CPAFFC sei bereit, die Zusammenarbeit mit der ÖGCF zu vertiefen und eine Reihe von Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren.

Fischer gratulierte zunächst Lin zu seiner Ernennung zum Vorsitzenden der CPAFFC und sagte, die ÖGCF unterhalte seit Jahrzehnten enge Beziehungen mit der CPAFFC, was ein Symbol für die Freundschaft zwischen China und Österreich sei. Er habe auch persönlich eine tiefe Verbindung zu China. Er ging ebenfalls auf das bevorstehende Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und China ein. Obwohl beide Länder unterschiedliche politische Systeme und unterschiedliche gesellschaftliche sowie kulturelle Werte hätten, hielten sie stets am Geiste des gegenseitigen Respekts und des gegenseitigen Lernens fest. Dank der freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen China und Österreich seien viele Errungenschaften erzielt worden, was ein Vorbild in den internationalen Beziehungen darstelle.

Fischer wies darauf hin, dass die Corona-Pandemie ein gemeinsamer Feind der Menschheit sei, der sowohl der menschlichen Gesundheit schwer schade, als auch große negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft habe. Die Lage in den europäischen Ländern sei verschieden in Bezug auf die Pandemie und die Situation in einigen Ländern sei immer noch ernst. Die österreichische Regierung habe verhältnismäßig ausgewogene Maßnahmen ergriffen, sodass die Lebens- und Gesundheitssicherheit des Volkes gewährleistet und die Infektionszahl sowie die Sterblichkeitsrate relativ niedrig gehalten worden sei. Die Volkswirtschaft sei jedoch weiterhin betroffen und die Regierung fördere derzeit Investitionen und Konsum, um die wirtschaftliche Erholung anzukurbeln. Fischer schätze die Maßnahmen sowie Erfolge Chinas im Hinblick auf die Bewältigung der Pandemie und kenne Präsident Xi Jinpings Idee einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit an.

Die beiden Seiten tauschten sich auch über internationale sowie regionale Fragen von gemeinsamen Interessen und über künftige bilaterale sowie trilaterale Kooperationen aus.

Quelle: German.people.com.cn

Redakteur: Yifei Sui

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