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Geschichte: Der Panchen Lama spendete 130 Millionen Yuan für den antiamerikanischen Widerstandskrieg

Datum: 13.07.2018, 09:17 Quelle:

Sie legten Holzfisch und Gebetsketten nieder, kamen vom Tor, vom Kloster und von der Gebetshalle heraus und sagten als Teil des chinesischen Volkes mit fester Stimme, dass sie das Vaterland lieben und die imperialistischen USA hassen.

── „Der moderne Buddhismus“


10.Panchen Lama in der 1950er 

1951 brach der koreanische Bürgerkrieg aus. Seit der Teilnahme der Freiwilligenarmee des chinesischen Volkes am Krieg rief die chinesische Regierung den Appell „Die USA bekämpfen, Korea unterstützen und das Vaterland schützen“ aus.

Der Vorsitzende der chinesischen Gesellschaft für Buddhismus, Laie Zhao Puchu, veröffentlichte den Artikel mit dem Titel „Lasst alle Buddhisten des Landes vereinigen, um anzustreben, die USA zu bekämpfen, Korea zu unterstützen und das Vaterland zu schützen“, um dagegen zu kämpfen, dass die USA den Koreakrieg entfesseln, Taiwan bewaffnet angreifen und das chinesische Territorium übertreten. Am 2. Februar 1951 führten mehr als 2800 Menschen, darunter Mönche und Nonnen aus über 400 Tempeln sowie 32 Mönchvertreter aus 32 Klöstern des tibetischen Buddhismus von Beijing, eine patriotische, antiamerikanische Demonstration dagegen durch, dass die USA Japan ausrüsten.

Unter den Demonstranten gab es den Meister Baolin aus dem Yaowang-Tempel in Haidian im westlichen Vorort von Beijing. Er ging schon um 9 Uhr vom eigenen Tempel los und lief über fünf Kilometer zu Fuß, um an der Demonstration teilzunehmen. Während der ganzen Demonstration hob er ein Holzschild, auf dem „Gegen die US-Aggression durch Religionen“ geschrieben stand. Bei jedem Parolenruf hielt er das Holzschild hoch. Der blinde Meister Langzhao stützte sich auf einen Stock, verfolgte die Demonstranten und tastete sich nach vorn. Der Meinung dieser Mönche und Nonnen nach ist die Teilnahme an einer solchen Demonstration die Pflicht der Buddhisten der Volksrepublik China, weil sie sowohl Buddhisten als auch Bürger Chinas sind.

Unter den zahlreichen Spendenaktivitäten im buddhistischen Bereich ist die Spende „Kampfjet Chinesischer Buddhismus“ am herausragendsten.


10.Panchen Lama in der jungen Zeit

Am 3. November 1951 gab der Panchen Lama in Xining eine Erklärung bekannt, in der er zum Ausdruck brachte, die antiamerikanischen Handlungen der chinesischen Regierung zu unterstützen. Er drückte seinen Wunsch aus, mit allen Kräften die Tibeter und buddhistischen Anhänger in verschiedenen Regionen aufzurufen, aktiv an den antiamerikanischen Aktivitäten teilzunehmen und Waffen zu spenden, um den Spendenplan des „Kampfjets Chinesischer Buddhismus“ so bald wie möglich zu verwirklichen. Um eine Führungsrolle zu spielen, spendete der Panchen Lama zuerst 130 Millionen Yuan und schrieb gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Volksregierung der Provinz Qinghai, Sherab Gyatso, einen Brief an alle großen Klöster in Qinghai, in dem er dazu aufrief, einen „Kampfjet Qinghaier Buddhismus“ zu spenden.

Zugleich besuchte der hochgebildete Mönch des tibetischen Buddhismus, Meister Sherab Gyatso, persönlich die Klöster des tibetischen Buddhismus wie Kumbum Champa Ling und Datong Guanghui, um die Abte und Mönche über die aktuellen politischen Angelegenheiten und die Bedeutung der Spenden zu informieren. Auf seine Überzeugung hin haben die Mönche des Klosters Kumbum Champa Ling insgesamt 130 Millionen Yuan und die sieben Klöster im Kreis Datong über 24 Millionen Yuan gespendet. Gungtangcang Jamyang im berühmten Kloster Labrang in Süd-Gansu hat selbst 500 Schafe, 100 Rinder und 500 Rindleder gespendet. Die positiven Aktivitäten der Anführer und berühmten Klöster des tibetischen Buddhismus erregten die Spendenbereitschaft der Tibeter. Am 21. November kam der Panchen Lama ins Kloster Kumbum Champa Ling und hielt vor allen Mönchen eine Rede. Er rief dazu auf, dass alle buddhistischen Anhänger zur Spende „Kampfjet Qinghaier Buddhismus“ beitragen. Vor Ort haben viele Mönche ihre Ersparnisse gespendet, insgesamt mehr als 10.000 Yuan.

Redigiert und übersetzt aus dem Buch „Der moderne Buddhismus“, das im September 1950 erschienen ist.

(Redakteur:Soong)

 

 

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