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Der Panchen Lama reitet auf der Weide

Datum: 27.07.2018, 10:40 Quelle: China Tibet Online

Nach einer mehr als 30 Minuten langen Fahrt entlang einem plätschernden Bach im von den Bergen umgebenen Tal des Lhasa-Flusses tauchte eine breite Weide vor uns auf. Am 23. Juli besuchte der Panchen Lama die Weide Xoiling Dorje Phodrang Sibu im Kreis Maizhokunggar der Stadt Lhasa. Ein betreffender Zuständiger der fachlichen Genossenschaft der Weide Xoiling Sibu informierte den Panchen Lama über die Weideorte sowie die Produktion, den Verarbeitungsablauf und den Umsatz der Milchwaren. Der Panchen Lama schätzte die großen Errungenschaften des Projektes Wohngemeinschaftsviehwirtschaft auf dem tibetischen Hochland nach dessen Durchführung auf der Weide Xoiling Sibu hoch.

Im Sommer herrschen überall auf der Weide dynamische Szenen. Die bunten Wildblumen und die Gruppen von Yaks sind die besten Landschaften auf den tibetischen Weiden. Der 11. Panchen Lama ritt langsam mit seiner Begleitung zu einem Weideort, wodurch sich sein Schwung der Jugend präsentierte.

Sorge für Tierhaltung

Der Yak ist für die auf dem tibetischen Hochland lebenden Menschen wertvoll, weil man Buttertee trinkt, Yak-Fleisch isst und Yakdung verbrennt. Die Viehwirtschaft mit dem Yak als Schwerpunkt auf dem tibetischen Hochland ist ein wichtiger Weg, durch den die Bauern und Viehhirten ihr Einkommen erhöhen und reich werden. 2012 bekam das vom Panchen Lama vorgeschlagene Projekt Wohngemeinschaftsviehwirtschaft auf dem tibetischen Hochland die Finanzunterstützung des Landes. Es kommt darauf an, Probleme wie den Abbau der natürlichen Weiden, die Verringerung der Zugtierarten und den niedrigen Nutzeffekt der Haustiere zu lösen. Beim Besuch einer Milchwarenfabrik interessierte sich der Panchen Lama für die in der Werkstatt liegenden Yakbutter-Fässer. Er nahm den Kolben mit langem Stiel in die Hand und stellte Yakbutter her. Als er den hergestellten Yak-Quark, die Yakbutter und den Jogurt sah, probierte er auch den Quark.

Entwicklung der modernen Viehwirtschaft

Tibet zählt zu den Schwerpunktgebieten Chinas, in denen China den ökologischen Schutz durchführt. Auf dem tibetischen Hochland ist es auch verboten, Schwerindustrie zu entwickeln. Es handelt sich um eine Hauptaufgabe der jetzigen tibetischen Forschung, wie man einen modernen Tierhaltungsweg mit der Verbindung von Umweltschutz und Armutsüberwindung gehen kann. Für die Weiden wurden kleine, leichte und lokalisierte Maschinen zur Verarbeitung von Viehzuchtprodukten, die sich dem Hochland anpassen und im Alltagsleben verwendet werden können, entwickelt und Basen für Yakzucht eingerichtet. Nun können täglich 500 Kilogramm Yakmilch verarbeitet werden. Der Jahresumsatz der Milchprodukte beträgt mehr als 600.000 Yuan.

Empfang des Panchen Lama

Die Bauern und Viehhirten der lokalen Weiden informierten sich über den Besuch des großen Rinpoche Panchen Lama und warteten schon sehr früh mit ihren eigenen besten Yaks in festlicher Kleidung an der Straße. Sie hofften, die Segnung des Panchen Lama zu erhalten, und wollten dem Rinpoche die Zugtiere überreichen.

Der Panchen Lama mag Pferde sehr. Bei jedem Besuch in den Viehzuchtgebieten berührte er die Pferde der Viehhirten, solange er diese sah. Auf der breiten tibetischen Steppe ritt der Panchen Lama langsam. Danach segnete er in der Menschenmenge die Gläubigen durch die Kopfberührung.

Autor: Wang Shu

(Redakteur:Soong)

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