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Gouverneur von Deqen: Bessere Straßen zur Tourismus-Entwicklung

Datum: 08.02.2015, 08:39 Quelle: China Tibet Online

Landschaften im Bezirk Deqen
Landschaften im Bezirk Deqen

„Der Verkehr ist ein wichtiger Faktor dafür, dass die Bevölkerung zu Wohlstand kommt. Aus geschichtlichen Gründen und aufgrund der Einschränkungen der natürlichen Bedingungen ist das unterentwickelte Verkehrswesen immer eine Beschränkung für die Entwicklung von Deqen. In den letzten Jahren hat Dêqên in diesem Bereich viel geleistet. Im Vergleich zu vorher hat Deqen Fortschritte gemacht“, sagte Huang Zhenghong, Abgeordneter des Volkskongresses der Provinz Yunnan und Vizevorsitzender des Ausschusses der Kommunistischen Partei Chinas (KPCH) sowie Gouverneur des Autonomen Regierungsbezirks Deqen.

Das Verkehrswesen ist die Grundlage für Wohlstand

Der diesjährige Regierungsbericht stellt dar, dass einer der Schwerpunkte des Jahres 2015 darin bestehe, die Infrastruktur weiter zu verbessern und die Entwicklungsbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Die Infrastruktur sei eine wichtige Voraussetzung zum Vorantreiben der Entwicklung. Außerdem müsse man den Aufbau der fünf Netzwerke, und zwar des Straßennetzes, des Luftverkehrsnetzes, des Energienetzwerkes, des Wassernetzwerkes sowie des Internets beschleunigen, um ein umfassendes Infrastruktur-System, das die Entwicklung der Provinz Yunnan effektiv fördere und der staatlichen Strategie besser diene, aufzubauen.

Dazu meint Huang, dass das Verkehrswesen eine wichtige Grundlage für Wohlstand sei. Aus geschichtlichen Gründen und aufgrund der Einschränkungen durch natürliche Bedingungen sei das unterentwickelte Verkehrswesen immer eine Beschränkung für die Entwicklung von Deqen.

„In den letzten Jahren hat Deqen beim Aufbau der Verkehrs-Infrastruktur viele Erfolge erzielt, aber im Großen und Ganzen ist das unterentwickelte Verkehrswesen schon immer eine Beschränkung für die Entwicklung von Deqen gewesen“, sagte Huang.

Huang meint, dass Deqen mit der kontinuierlichen Entwicklung im Vergleich mit früher beim Aufbau der Verkehrs-Infrastruktur viele Fortschritte gemacht habe.
„Früher gab es keine geteerten Straßen in Deqen. Nun haben wir sie; früher hatten wir keine höherwertigen Straßen. Heute sind außer der Straße der Stufe 2 von Shangri-La nach Weixi die Straße der Stufe 2 von Dêqên nach Weixi und die Straße der Stufe 2 von Shangri-La nach Dêqên schon komplett fertiggestellt. Dies ist ein historischer Wandel.“

Huang sagte, dass der Aufbau der Verkehrs-Infrastruktur die Entwicklung der Logistik und des Tourismus sehr fördere.

„Dort, wo Straßen gebaut sind, entwickelt sich der Tourismus sehr schnell und das Einkommen der Bevölkerung wächst rapide. Dies ist ein gutes Ergebnis“, sagte Huang.

Landschaften im Bezirk Deqen
Landschaften im Bezirk Deqen

Laut Huang wird Deqen als Nächstes das Verkehrswesen mit großen Kräften entwickeln.

„Die Straße der Stufe 3 von Deqen nach Dabba in der Provinz Sichuan ist auch ein sehr wichtiger Faktor dafür, dass Deqen in der Region „Das große Shangri-La“ touristisch eine zentrale Rolle spielt. Wir haben schon einige Vorarbeiten geleistet. Dieses Jahr werden wir wahrscheinlich die Arbeit vollständig starten und hoffen, dass die Provinz unserem Projekt viel Beachtung schenkt. Nur wenn die Arbeit auf diesem Gebiet gut gemacht wird, kann die Marke von Shangri-La weiter verbessert werden. Nur so kann Deqen nochmals einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Tourismusbranche Yunnans leisen“, sagte Huang.

Drei Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

Laut Huang lag die Anzahl der Menschen unterhalb der Armutsgrenze früher nahezu bei 200.000. Bis zum letzten Jahr sei diese Zahl in der Bevölkerung nach dem neuen Standard schon auf 140.000 gefallen.

„Die Armutsbekämpfung in Deqen muss eine Grundlage schaffen, auf der die arme Bevölkerung nachhaltig ihre eigenen Verhältnisse verbessern kann. Außerdem ist darauf zu achten, Gebiete, Sippen und Dörfern als Ganzes zu dabei zu helfen, die Armut loszuwerden“, sagte Huang.

Huang zufolge ist Deqen dünn besiedelt und die Einwohner wohnen verstreut. Früher habe man die Probleme der Bevölkerung hinsichtlich ihres Lebens und ihrer Arbeit gelöst, indem man u. a. Straßen gebaut und Stromleitungen aufgestellt habe. Jedoch seien die Kosten für solche Lösungen sehr hoch. Heute hat Deqen manche Einwohner unterhalb der Armutsgrenze, die relativ verstreut auf dem Hochplateau wohnen, aus ökologischen wie auch wirtschaftlichen Gründen und zur Armutsbekämpfung umgesiedelt. Mit drei Maßnahmen gleichzeitig werde die Armut bekämpft.

„Dadurch, dass man die Bevölkerung der unbewohnbaren Ortschaften allmählich konzentriert zu den Gebieten entlang den Flusstälern und zu Orten, die Straßen und gute Verkehrsanbindungen haben, umsiedelt, verbessert man die Lebensbedingungen der Bevölkerung und schafft auch eine Grundlage zur Wirtschaftsentwicklung“, sagte Huang.

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