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Forstpolizei der Stadt Golmud hat wilden Steppenfuchs freigelassen

Datum: 04.03.2020, 15:18 Quelle: China Tibet Online

Am 24. Februar hat die Forstpolizei der Stadt Golmud der Provinz Qinghai einen geretteten wilden Steppenfuchs in der Natur freigelassen. Nachdem das Tier drei Tage mit der Polizei verbracht hatte, wollte er nicht weggehen.

Es heißt, am Nachmittag des 21. Februar habe die Forstpolizei der Stadt Golmud eine Anzeige von Einwohnern bekommen. Angeblich habe man im Dorf Chengbei der Großgemeinde Guole-Mude der Stadt einen Fuchs entdeckt. Anschließend ist die Polizei zusammen mit Mitarbeitern der Station zur Seuchenquellenüberwachung dorthin geeilt und hat den Fuchs körperlich untersucht. Danach haben sie den Fuchs zur Station zur Rettung und Hilfe wilder Tiere der Stadt Golmud gebracht. Nach einer ersten Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich bei diesem wilden Tier um das wilde Landtier Steppenfuchs handelt, der unter staatlichem Schutz steht oder einen großen ökonomischen, wissenschaftlichen Wert hat.

Nachdem sich die Mitarbeiter der Station sorgfältig um ihn gekümmert hatten, ging es dem Fuchs sehr gut. Um 16:00 Uhr am 24. Februar haben Beamte der Forstpolizei der Stadt Golmud ihn an den Jinyu-See gebracht und dort freigelassen.

In den letzten Jahren hat die Stadt Golmud eine Reihe von Werbeaktionen und Sonderkampagnen zum Schutz wilder Tiere durchgeführt und deutliche Erfolge erzielt. Dadurch ist das Bewusstsein der Bevölkerung zum Schutz wilder Tiere deutlich stärker geworden. Viele haben Initiative zum Schutz und zur Rettung wilder Tiere ergriffen. Auf diese Art und Weise ist eine Konstellation der Harmonie zwischen Menschen und Tieren entstanden.

Steppenfüchse leben hauptsächlich in Steppen-, Wüsten- und Halbwüstengebieten und abseits von Ackerland, Wäldern und Büschen. Sie leben neben anderen grabenden Tieren und übernehmen leere Krypten. Sie sind tagsüber sehr aktiv und es gibt Berichte über Nachtaktivitäten. Sie sind gut im Klettern und haben eine mittlere Geschwindigkeit, jedoch nicht vergleichbar mit anderen langsamen Hunden. Ihr Hör-, Sehvermögen und Geruchssinn sind empfindlich. Sie streunen umher, haben kein festes Wohngebiet und wandern nach Süden in der winterlichen Schneezeit, in der die Nahrungssuche schwierig ist. Sie sind Fleischfresser, haben kleine Zähne und leben in erster Linie von Nagetieren und sekundär von Vögeln sowie Insekten.

Quelle: People.cn
Redakteur: Krystal Zhang

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