Thema:

80 Hektar Wälder schaffen ein schönes Bild vom neuen Yushu

Datum: 14.04.2020, 10:13 Quelle: China Tibet Online

In der experimentellen Basis für die Zucht guter Hochlandbäume im Autonomen Bezirk Yushu der Tibeter der Provinz Qinghai stehen die blühenden tibetischen Weiden ordentlich in Reihen. Der Anblick, den man vor Augen hat, macht es schwer zu glauben, dass dieser Ort früher Sand- und Kiesland war, auf dem kein Gras wuchs. „Hier ist der Dezhuo-Strand auf einer Höhenlage von 3700 Metern. Es ist schwieriger, hier einen Baum zu züchten als ein Kind zu erziehen“, sagte Ngangyang Dorje, Direktor des Amtes für Landwirtschaft und Steppen des Autonomen Bezirks Yushu, als er sich an die Gründung der Basis erinnerte.

Wegen der hohen Höhenlage, des großen Temperaturunterschiedes, des niedrigen Sauerstoffgehalts und der geringen Niederschläge war es sehr schwer, aus dem Ödland eine Zuchtbasis zu machen. Ngangyang Dorje leitete mehr als 100 Forstarbeiter, die morgens und abends arbeiteten. In nur 45 Tagen haben sie die Aufgabe des Baus der 80 Hektar großen Fläche abgeschlossen.

„Durch mehrjährige wissenschaftliche Zucht haben wir entdeckt, dass einige Baumsetzlinge in Yushu in großer Fläche gepflanzt werden können. Die tibetische Weide ist eine gute Art davon.“ Laut Ngangyang Dorje hat die tibetische Weide die Vorteile der Kältetoleranz, des schnellen Wachstums und des langen Alters, und sie wird nicht leicht von Schädlingen befallen. Expertenforschung und -analyse zufolge kann die tibetische Weide im Allgemeinen 600 bis 800 Jahre alt werden.

„In diesem Jahr haben wir 5 Millionen Yuan in die Zucht von einer Million tibetische Weiden investiert. In drei Jahren können die Setzlinge bis zu drei Meter wachsen.“ Ngangyang Dorje plant, die 3 Millionen Bäume in drei Jahren für die städtische Aufforstung und die Projekte der Landschaftsverbesserung verwenden zu lassen. Zugleich können die Zweige wiederverwendet und rekultiviert werden.

Informationen zufolge begann Yushu im Jahr 2013, die ökologische Erholung in großem Maß durchzuführen. Die größte Schwierigkeit der Baumpflanzung in Yushu liegt im Mangel an Wasser. Von der Pflanzung der Bäume bis zur Feuersaison im Oktober muss man sie fast immer per Hand bewässern.

Dank des Aufbaus der Basis und der Durchführung von Projekten wie dem Beijing-Feuchtgebietspark und dem Qionglong-Park hat sich die Öko-Umwelt in den Städten und der Umgebung deutlich verbessert. Das natürliche Öko-System ist in einen positiven Kreislauf eingetreten. Heute sieht man in Yushu mehr als 20 Baumarten, darunter tibetische Weide, Trauerweide und Ulme. Vor zehn Jahren gab es nur Pappel und Sanddorn.

(Redakteur: Daniel Yang)

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>

W020200409313720895585.jpg W020200406744906975746.jpg
12345