Thema:

Bewohner in Provinzen profitieren von Hochgeschwindigkeitsverbindungen

Datum: 17.03.2021, 08:59 Quelle: German.china.org.cn

Shao Fang, ein Kinderfrau aus Zhumadian in der Provinz Henan, fährt alle zwei Monate mit dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Chinas Hauptstadt und ihrer Heimatstadt hin und her. Die vierstündige Fahrt ermöglicht es ihr, jeden zweiten Monat nach Hause zu fahren, „um in Beijing mehr Geld zu verdienen und auch meine Söhne häufig zu sehen“.

Das ist ein großer Unterschied zu vor 18 Jahren, als sie als Wanderarbeiterin in Shenzhen in der Provinz Guangdong arbeitete. Damals besuchte sie einmal im Jahr ihre Heimat, denn die Bahnfahrten dauerten zwei Tage, und Tickets waren immer knapp.

Heute können Reisende ihre Plätze einfach über Mobiltelefone und das Internet reservieren – anders als früher, als die Menschen über Nacht an den Bahnhöfen anstanden, um eine Fahrkarte zu bekommen.
Langsame, überfüllte Züge sind nicht mehr die einzige Option für Bahnreisende. Die Entwicklung des nationalen Hochgeschwindigkeitsnetzes hat das Reisen komfortabler und bequemer gemacht.

Seit China im Jahr 2008 seine erste Hochgeschwindigkeitsstrecke eröffnete – die Schnellfahrstrecke Beijing-Tianjin mit einer konzipierten Geschwindigkeit von 350 Kilometern pro Stunde – hat das Land das umfangreichste Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz der Welt aufgebaut. Bis Ende des Jahres 2015 umfasste es 19.800 Kilometer.

Zwischen 2016 und 2020 hat China das Netz weiter ausgebaut. Die Länge der Hochgeschwindigkeitsstrecken hat sich mit 37.900 Kilometer fast verdoppelt. Die Hochgeschwindigkeitszüge haben neun Milliarden Passagierfahrten bewältigt.

Bis Ende vergangenen Jahres hatten 95 Prozent der Gebiete mit mehr als einer Million Einwohnern Zugang zu einem Hochgeschwindigkeitsnetz.

China hat ein Netz von vier großen Nord-Süd-Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecken und vier Ost-West-Strecken fertiggestellt.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn neue Eisenbahnlinien in Betrieb genommen, darunter eine Hauptstrecke, die Beijing mit der Xiong'an New Area in der Provinz Hebei verbindet. Xiong'an gilt als Chinas „Stadt der Zukunft“.

Eine weitere Hochgeschwindigkeitsstrecke, die vergangenes Jahr eröffnet wurde, verbindet Yinchuan, die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Ningxia der Hui-Nationalität, mit Xi'an, Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Sie erweitert das Hochgeschwindigkeitsnetz nach Ningxia. Alle Regionen auf Provinzebene auf dem chinesischen Festland, mit Ausnahme des Autonomen Gebiets Tibet, haben nun Zugang zu Hochgeschwindigkeitszügen.

Das Netz wird weiter ausgebaut. China hat im Jahr 2016 eine Richtlinie zum Bau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes mit acht Hauptstrecken in Nord-Süd-Richtung und acht Strecken in Ost-West-Richtung erlassen.

Laut einem kürzlich veröffentlichten Plan soll das Streckennetz für Hochgeschwindigkeitszüge bis zum Jahr 2035 auf 70.000 Kilometer erweitert werden und Gebiete mit mehr als 500.000 Einwohnern erreichen.

Quelle: german.china.org.cn

MeistgelesenMehr>>

Geschichte TibetsMehr>>


微信截图_20210315111400.png
12345