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Tibeter-Qiang-Stickerei

Datum: 13.07.2018,09:51:03 Quelle:China Tibet Online

Huazhen YANG, die dieses Jahr 60 Jahre alt ist, wurde in einer Familie, die sich seit Generationen mit der Stickerei beschäftigt hatte, im Autonomen Bezirk Ngawa der Tibeter der Provinz Sichuan geboren. Ihr Vater ist Tibeter und ihre Mutter gehört zu den Qiang. Als Yang klein war, ist sie mit der Tibeter-Qiang-Stickerei in Kontakt gekommen. Im Laufe des Aufwachsenwerdens ist sie zu einer exzellenten Stickerei-Handwerkerin geworden. Ihr wurde mal der „Preis für Erben des immateriellen Kulturerbes Chinas“ verliehen. Nach dem schweren Erdbeben am 12. Mai 2008 in Wenchuan hat Yang die Stickerei als Basis genommen und ist ins betroffene Gebiet gekommen, wo sie über 3000 Frauen ausgebildet hat, um ihnen zu helfen, diese einst  im Alltagsleben verbreitete Kunst zu einem Handwerk, von dem sie leben können, umzuwandeln. Dies dient auch dem Schutz und der Weiterführung der traditionellen Kultur der Qiang und der Einkommenserhöhung der Frauen des Katastrophengebiets. 

Inzwischen sind schon neun Jahre verstrichen. Trotz der Schwierigkeiten in der Anfangsphase haben sich Yang und ihr Team nicht nur vom Erdbeben erholt, sondern auch einen einzigartigen Weg, der sowohl die Weiterführung der Traditionen als auch die Innovation des Betriebs berücksichtigt, herausgefunden. Ihre Werke haben es aus Sichuan und gar nach ganz China oder auf die Welt geschafft. Heute hat das Team Yangs nicht nur die eigene Marke „Metog“, sondern sie haben auch branchenübergreifende Zusammenarbeitsbeziehungen mit internationalen Marken wie Starbucks, Loreal etc. erfolgreich etabliert. 

(Redakteur:Soong)

 

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