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Zhu Weiqun: Reinkarnation bestimmt das KPCh-Zentralkomitee

Datum: 03.12.2015,11:37:00 Quelle: China Tibet Online

Der 8. Dezember ist das 20-jährige Jubiläum der Bettinthronisation des 11. Penchen Lama. Am 29. November 1995 hat die Zeremonie der Losziehung des Reinkarnationsseelenkindes des 10. Penchen Lama vor der Statue von Siddhartha Gautama im Jokhang-Tempel stattgefunden. Anschließend wurde die Inthronisationszeremonie des bestimmten Seelenkindes Gyaincain Norbu in Lhasa ausgerichtet. Am 8. Dezember desselben Jahres hat die Zeremonie der Bettinthronisation des 11. Penchen Lama im Kloster Trashilhünpo in Xigaze stattgefunden. Diese feierliche Zeremonie vor 20 Jahren war nicht nur ein gewichtiges Ereignis in der Geschichte der Weiterführung der Rinpoches des tibetischen Buddhismus, sondern auch eine Begebenheit, die die höchste Entscheidungsgewalt der Zentralregierung Chinas gegenüber der Souveränität Tibets sowie der Reinkarnation der Rinpoches zeigte.

Wie der Stamm des Dalai Lamas lagen die Festlegung der Titel der Penchen Lamas sowie die Bestimmung des Seelenkindes in der Souveränität Chinas. 1713 hat der Kaiser Kangxi dem fünften Penchen Lama den Titel Panchen Erdeni und ein goldenes Siegel sowie ein goldenes Buch verliehen. Das war der Ursprung der Bezeichnung Panchen Erdeni. 1793 hat der Kaiser Qianlong im Jokhang-Kloster goldene Flaschen verliehen. Damit wurden die Rinpoches über Kuutuktu der tibetischen Region wie der Dalai Lama, der Penchen Lama usw. festgestellt. Von damals bis 1904 wurden allein in Tibet 76 Seelenkinder von 39 Rinpoche-Stämmen mithilfe der goldenen Flasche festgestellt. Unter ihnen waren der 10., 11. und 12. Dalai Lama sowie der 8. und 9. Penchen Lama. Diejenigen, die von der goldenen Flasche befreit wurden, mussten von der Zentralregierung genehmigt werden. Dieses System spielte eine wichtige Rolle zur Eindämmung von Unregelmäßigkeiten bei der Suche des Seelenkindes, der Wahrung der Ordnung des tibetischen Buddhismus, der gesellschaftlichen Stabilität und der Integrität des Vaterlands.

Vereiteln der Suche nach dem Seelenkind des 10. Penchen Lama – das wahre Gesicht des Dalai Lama

Am 28. Januar 1989 ist der zehnte Penchen Lama in Xigaze in Tibet ins Nirwana getreten. Am 30. Januar hat der Staatsrat einen Beschluss zur Reinkarnation des zehnten Penchen Lama gefasst. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe, die aus dem Sutra-Meister des zehnten Penchen Lamas, einigen Mitgliedern des Einwohnerverwaltungskomitees des Klosters Trashilhünpo usw. bestand, gegründet, die an vielen Orten nach dem Seelenkind suchte. Die separatistische Clique, deren Oberhaupt der 14. Dalai Lama war, hat die gegenstandslose Behauptung aufgestellt, dass er für die Bestimmung des nächsten Penchen Lama völlig verantwortlich wäre. Darüber hinaus hat er im Ausland eine illegale Suchgruppe gegründet und Unregelmäßigkeiten begangen. Des Weiteren haben sie versucht, ein von ihnen bestimmtes Kind über einzelne Personen irregulär auf die Kandidatenliste zu setzen.

Seit der Bettinthronisation ist der 11. Penchen Lama in jeder Hinsicht gesund aufgewachsen. Durch den Unterricht berühmter Lehrer des tibetischen Buddhismus verbessert sich das akademische Niveau des Penchen Lama bezüglich des Buddhismus kontinuierlich. Überdies vergrößern sich seine Einflüsse in den buddhistischen Kreisen im In- und Ausland ebenfalls Tag für Tag. Als Mitglied der nationalen Konferenz zur politischen Konsultation des chinesischen Volkes interessiert er sich für ein breites Spektrum von Bereichen und ist hinsichtlich unterschiedlicher Angelegenheiten, die das Leben weiter Teile der Bevölkerung betreffen, sehr verantwortungsbewusst.

Künftige Angelegenheiten der Rinpoche-Reinkarnation müssen denselben Regeln folgen

Da er vielleicht schon alt ist oder die Possen der Unabhängigkeit Tibets keine Aussichten haben, diskutierte der 14. Dalai-Lama über seine Angelegenheiten immer lieber und öfter. Obwohl der Dalai Lama die derzeit sehr seriöse Frage als Spiel betrachtet, behauptet er die ganze Zeit, dass nur der Dalai Lama selbst über seine eigene Reinkarnation entscheiden könnte und dies mit der Zentralregierung nichts zu tun hätte. Sein Grund besteht darin, dass die atheistischeKPCh nicht über Angelegenheiten bezüglich des Glaubens entscheiden könnte.

Ein historischer Fakt ist jedoch, dass die Entscheidung über die Existenz sowie die Reinkarnation des Stammes des Dalai Lama nie eine reine religiöse Angelegenheit war und erst recht nicht das persönliche Recht des Dalai Lama. Sie ist vor allem eine wichtige politische Angelegenheit der Lokalregierung Tibets. Außerdem zeigt sie, dass Tibet der Zentralregierung Chinas untergeordnet ist. Die Entstehung des Titels Dalai Lama war mit der Ernennung durch die Zentralregierung verbunden. Alle früheren Zentralregierungen haben noch keinen Beschluss oder unmöglich einen Beschluss bezüglich des Verzichts auf die Entscheidungsgewalt hinsichtlich der Reinkarnation des Dalai Lamas gefasst. Dies hatte nichts damit zu tun, ob die Herrscher religiös waren oder nicht. Der 14. Dalai Lama selbst wurde ebenfalls mit der Genehmigung der damaligen Kuomintang-Regierung von der Losziehung aus der goldenen Flasche befreit und unter der Leitung wichtiger Vertreter der damaligen Kuomintang-Regierung inthronisiert.

Im Jahr 1950 wurde das cäsaropapistische Leibeigenensystem des alten Tibets endgültig abgeschafft. Jedoch hat sich die Entscheidungsgewalt über die Angelegenheiten bezüglich der Rinpoche-Reinkarnation durch die Zentralregierung nicht verringert. Angelegenheiten bezüglich der Rinpoche-Reinkarnation musstennach wie vor nach der Verfassung, den Vorschriften zu religiösen Angelegenheiten, den Verwaltungsvorschriften hinsichtlich der Reinkarnation der Rinpoches des tibetischen Buddhismus usw. ablaufen. Ferner mussten relevante Arbeiten hinsichtlich der Reinkarnation durchgeführt werden. So konnten die Ordnung des tibetischen Buddhismus gewahrt und echte Religions- und Glaubensfreiheit geschützt werden.

In Wirklichkeit respektierten die Zentral- sowie Lokalregierung bei der Bestimmung des Seelenkindes des zehnten Penchen Lamas sowie anderer angesehener Rinpoches den Status sowie die Rolle religiöser Prominenter. Es wurde garantiert, dass sie sich den See ansehen, orakeln, heimliche Besuche abstatten, Reliquien ermitteln sowie andere religiöse Kulte o. Ä. durchführen konnten. Dies zeigt tatsächlich das Prinzip der Trennung der Politik von der Religion und der Religions- und Glaubensfreiheit.Alle Rinpoches, die anders entstehen, sind allesamt illegal und nichtig.

Der Auto Zhu Weiqun,Vorsitzender des nationalen Ausschusses zu Volksgruppen und Religionen des Nationalen Kongresses zur politischen Konsultation des Chinesischen Volkes.

(Editor:Soong)

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