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Medien: Indien will China mit dem Dalai Lama einschränken

Datum: 13.04.2017,09:40:56 Quelle:China Tibet Online

"Der Dalai Lama besucht die umstrittene Grenzregion zwischen China und Indien, weshalb der Grenzkonflikt immer ernster geworden ist." Seit dem 4. April besucht der Dalai Lama Süd-Tibet (umstrittene Grenzregion, indischer "Bundesstaat Arunachal Pradesh" genannt). Es rief in internationalen Medien eine heiße Debatte hervor. Unter dem Titel "Dalai Lama und Tibet: Ein Werkzeug von Indien gegen China" hat The Times of India im am 3. April veröffentlichten Artikel das Ziel der indischen Regierung erklärt, dass Indien mit China über die Nuclear Suppliers Group (NSG) und Terroristenliste verhandeln würde.

Kiren Rijiju, der Minister des Staatsministeriums des Innern, der ebenso in der umstrittenen Grenzregion geboren wurde, ist der jüngste Parlamentarier Indiens und behält immer einen harten Standpunkt zum Grenzkonflikt.

Laut indischen Medien wird die Aktivität des Kloster Tawang ein Highlight der Reise des Dalai Lamas. The Times of India analysiert, dass der Dalai Lama seit 2009 zwei mal das Gebiet Tawang besuchte. Um seine religiöse Rolle zu verstärken, gebe der Dalai Lama eine Spende für den Bau des Klosters und führe religiöse Veranstaltungen. Die  Stellung des Tawang-Klosters in der tibetischen Region zu verstärken sei ein weiteres Ziel. 

CNN-News hat einen Artikel veröffentlicht und sagt, dass der Dalai Lama 1983, 1997, 2003 und 2009 das umstrittene Gebiet besuchte. Jedes Mal habe der Besuch eine Beschädigung der Beziehung zwischen China und Indien verursacht. Dieses Mal sei besonders "politisch und gewagt ". Durch die Begleitung des Ministers des Innern Rijiju scheint es, dass die indische Regierung mit einem umsichtigen Trick ihre Meinung erläutert.

Press Trust Of India behauptet, dass Indien genau weiß, dass der XIV. Dalai Lama eine umstrittene Person im Grenzkonflikt sei. In diesem Fall hat Indien trotzdem den Dalai Lama eingeladen das umstrittene Gebiet zu besuchen. Es wird eine Beschädigung der Stabilität und des Friedens sowie der Beziehung zwischen den beiden Ländern bringen.

Indian Express und Hindustantimes veröffentlichten Artikel und behaupten: "Indien machte deutlicher als jeder Zeit in der Vergangenheit seinen Standpunkt. Aber ist solcher Standpunkt in Beziehung zur heutigen Situation wertvoll?" Der Direktor des Instituts für Chinawissenschaften analysiert: "China steht in einer sehr vorsichtigen Position zum Grenzkonflikt. Indien hat lang Zeite dieses Problem nicht berührt. Momentan hat sich die Haltung umgekehrt gewandt. Das bringt zweifellos eine scharfe Reaktion von China."

Die indischen Medien haben das Thema "Tibet-Frage als ein Werkzeug, um mit China zu verhandeln" schon öffentlich diskutiert. The Times of India veröffentlichte einen halbseitigen Anzeigen-Artikel, um das Ziel und die Bedeutung des Dalai Lama-Besuch zu erklären. Indiens Außenminister veröffentlichte seine Stellungnahme, dass die Ein-China-Politik mit einer "Ein-Indien-Politik" gleichberechtigt sein soll und Indien schon die Themen "Tibet- Frage" und  "Taiwan- Frage" wieder in die Verhandlung einbeziehe. Mit Bezug auf die heutige Situation hat Indien die beiden chinesischen Beschwerden mit der Zulassung der Nuclear Suppliers Group (NSG) für Indien und der Einfügung von  Masood Azhar, des Führers der bekannten Terror-Miliz Jaish-e-Mohammed, in die Terroristenliste verbunden. Indien ist sehr klar, dass China in den vorgenannten Problemen auf keinen Kompromiss eingehen kann. Trotzdem versucht Indien mit solchem Trick die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Indische Analysten behaupten, dass sich der Nationalismus in der indischen Gesellschaft verstärkt. Aus diesem Grund ist der Konzessionsraum des Grenzkonflikts immer kleiner geworden. In diesem Moment wurden die Dalai Lama- und Taiwang-Frage in den Konflikt erfasst, was das ganze Problem komplizierter macht.

Qianfeng, ein ständiges Vorstandsmitglied des Instituts für Südasien-Studien sagte im Interview mit Global Times, dass die Verbesserung der bilateralen Beziehungen ein gemeinsames Ziel der beiden Ländern sei. Wenn Indien immer kleine Tricks im umstrittenen Problem verwendet, wird das die Beschädigung der Beziehungen beider Länder bringen. Und so wird es immer schwerer, dass China bei den Angelegenheiten, um die sich Indien richtig sorgt, Indien unterstützt.

(Editor:Soong)

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