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China verstärkt den Kampf gegen die Umweltverschmutzung

Datum: 22.03.2018,10:25:01 Quelle: german.china.org.cn

Chinas Bemühungen für mehr Umweltschutz und die Abkehr von der bisherigen Praxis, Müll aus dem Ausland zur Entsorgung im eigenen Land aufzukaufen, verändern die Spielregeln in vielen Wirtschaftsbranchen, sind sich zwei Umweltschutzexperten in den Vereinigten Staaten sicher.

Bei der Vorstellung des Arbeitsberichts der Regierung auf den beiden jährlichen Sitzungen hatte Ministerpräsident Li Keqiang gesagt, klare Bäche und saubere Berge sein Reichtümer von unschätzbarem Wert. Der Schutz der Umwelt werde so entschlossen und umfassend wie nie zuvor durchgeführt.

„Wir sind entschlossen gegen die Luftverschmutzung vorgegangen und haben die durchschnittliche Feinstaubkonzentration in Schlüsselregionen um 30 Prozent gesenkt“, resümierte Li die Arbeit der Regierung und fügte hinzu, China werde den Import von Abfall nach China komplett verbieten.

Alex Wang, assistierender Professor an der School of Law der Universität von Kalifornien in Los Angeles, sagte, die Schwerpunktlegung der chinesischen Regierung auf Umweltschutz sei niemals energischer gewesen.

Durch Chinas jüngste Kabinettsumbildung während der NVK-Tagung werde die Entschlossenheit des Landes beim Umweltschutz deutlich, sagte Wang, der ein führender Experte für Umweltrecht ist. „Der Schritt zur Gründung von Ministerien für ökologische Umwelt und für Naturressourcen mit erweiterten Befugnissen scheint der Zentralisierung des Umweltschutzes zu dienen, um die Fragmentierung und das Kompetenzgerangel zwischen den Institutionen zu beenden“, sagte er.

China habe immer noch einen schwierigen Weg im Kampf gegen Umweltzerstörung vor sich, trotz einiger Fortschritte. Die Regierung werde alle verfügbaren Mittel einsetzen, um das Ziel zu erreichen und sich dabei nicht nur auf staatliche Macht stützen, sondern auch auf zivilgesellschaftliche Gruppen, Medien, innovative Unternehmen und internationale Partner, von denen alle zu diesem Ziel beitragen wollen, sagte er.

Um die Umwelt und die öffentliche Gesundheit zu schützen hat China den Import von 24 verschiedenen Müllsorten ab dem 1. Januar verboten, darunter Plastik und Papier. Am 5. März kündigte Ministerpräsident Li Keqiang an, China werde den Müllimport „vollständig verbieten“.

Jennifer Turner, Direktorin des China-Umweltforums am Woodrow Wilson Center in Washington, sagte, Chinas Entscheidung, den Import von Plastikmüll zu verbieten, ändere die weltweiten Spielregeln. Städte in den USA und in Europa müssten sich nun überlegen, was sie mit ihren Plastikbergen anstellen wollen, sagte sie.

 

Editor: Li Hongqing 

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