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Tibet erhebt erstmalig Ökosteuer

Datum: 09.04.2018,09:52:40 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem zahlte die tibetische Baumaterialfirma Gaozheng erstmalig Ökosteuern von 330.000 Yuan (etwa 44.000 Euro). Von da an fing Tibet umfassend mit der Erhebung von Ökosteuern an.

Am 1. Januar 2018 wurde das "Gesetz für Umweltschutzsteuern der Volksrepublik China" umgesetzt. Damit hat China erstmalig ein extra Gesetz zu Ökosteuern verabschiedet.

Damit wurde die Ökosteuer als neue Steuerart in China eingeführt. Die Steuer wird nach Quartal erklärt und bezahlt, erstmalig zwischen dem 1. und 15. April dieses Jahres.

Lei Jixuan, Chefprüfer der staatlichen Steuerbehörde des Autonomen Gebiets (AG) Tibet erklärte, dass für direkt an die Umwelt abgegebene Schmutzelemente wie Gase, Flüssigkeiten, Festkörper und Lärm besteuert werden. Für atmosphärische Schadstoffe werden 1,2 Yuan (etwa 16 Cent) pro Einheit erhoben, für Wasserverschmutzung 1,4 Yuan (etwa 20 Cent) pro Einheit.

In der ersten Hälfte von 2017 hat die Steuerbehörde Tibets mit der Umweltbehörde usw. die Steuerursprünge der Verschmutzungssteuer untersucht. Durch umfassende Untersuchungen konnte ein klares Bild über den Umweltschutz, den Schadstoffausstoß und die Steuerquellen in Tibet gewonnen werden mit Daten aus erster Hand. Dadurch wurden vorerst 1927 Steuerzahler identifiziert.

Lei Jixuan meinte, dass Tibet eine wichtige Ökoschutzbarriere ist. Die Erhebung der Ökosteuer ist von wichtiger Bedeutung für den Ökobau und den Umweltschutz im verschneiten Hochland. Außerdem werden dadurch Steuerhebel aktiv reguliert. Gleichzeitig werden Firmen bei der Berechnung der wirtschaftlichen Konten auch ein Umweltschutzkonto einzubeziehen. Somit werden Firmen mit hoher Umweltverschmutzung und hohen Ausstößen zur beschleunigten grünen Transformation geleitet, zum Stromsparen und zur Verminderung von Ausstößen. Damit wird das Ziel vorangebracht, ein schönes Tibet aufzubauen.

 

Quelle: chinanews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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